EU-Lieferkettengesetz

„Wenn wir uns selbst so versenken, hängen wir bald völlig von China ab“

01.06.2023
Lesedauer: < 1 Minute
Peter Turczak leitet den Mittelständler WIWA in der dritten Generation. Jetzt sieht er sein Geschäft bedroht Quelle: WIWA

Das EU-Parlament wird am Donnerstag für das Lieferkettengesetz stimmen. Firmen sollen selbst Menschenrechte und Umweltstandards kontrollieren. Ein Mittelständler berichtet, was das Gesetz für ihn bedeutet – und welche katastrophalen Folgen er für den Standort Deutschland erwartet.

In der hessischen Gemeinde Lahnau stellt Peter Turczak den Duomix 333 PFP her. Mit dem Gerät lassen sich Beschichtungen auf Stahl und Beton sprühen, die im Fall eines Feuers vor Hitze schützen und Bauten Stabilität verleihen. Das Geschäft läuft gut. Doch wenn die Idee umgesetzt wird, über die das EU-Parlament am 1. Juni abstimmt, könnte Turczak ein Problem bekommen. Es geht um das europäische Lieferkettengesetz.

Manager sollen sicherstellen, dass es bei ihren Zulieferern keine Kinderarbeit, Sklaverei und Ausbeutung gibt, dass keine Flüsse verschmutzt und keine Wälder abgeholzt werden. Für eine Firma, wie Turczak sie führt, eine kaum zu bewältigende Aufgabe – die Europa zudem in eine Abhängigkeit treibe, wie der Mittelständler erklärt.

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