Harte Energiewende

RWE schaltet 3000 Jobs ab

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Auch im RWE-Kraftwerk Niederaußem geht ein Block vom Netz - Foto: Henning Kaiser/dpa

Niederaußem/Essen – Der Stromkonzern RWE schaltet zum Jahresende drei Braunkohle-Anlagen ab, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Betroffen sind die 300-Megawatt-Blöcke „Neurath B“, „Niederaußem C“ und „Weisweiler E“. Dazu kommt noch der „Block C“ des Kernkraftwerks Grundremmingen.

„Wir setzen damit den gesetzlichen Ausstieg aus der Kernkraft und der Kohle konsequent weiter um“, sagte der Vorstandsvorsitzende von RWE Power, Frank Weigand.

Die vier Kraftwerksblöcke haben RWE zufolge über 400 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Dies entspreche dem Strombedarf Berlins über 90 Jahre.

Die Stilllegungen erfolgen im Rahmen des gesetzlich festgelegten Fahrplans. Rund 3000 Stellen werden so im Rheinland abgebaut.

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