Süßwaren und Wodka

Netto verbannt russische Waren aus den Regalen

28.02.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Die vor allem in Nord- und Ostdeutschland vertretene Netto-Kette mit dem Hund als Symbol ist nicht zu verwechseln mit der größeren Edeka-Tochter Netto Marken-Discount. (Foto: imago images/STPP)

Die Discounterkette Netto reagiert auf den Angriffskrieg in der Ukraine und stoppt den Verkauf russischer Produkte. 15 Artikel sind damit aus den deutschlandweit rund 340 Märkten verbannt. „Die grausamen Bilder gehen uns alle an“, teilt das Unternehmen mit.

Die vor allem in Norden und Osten Deutschlands vertretene Discounterkette Netto boykottiert russische Waren. Die in Stavenhagen ansässige Tochtergesellschaft der dänischen Salling Group (Brabrand) folgt damit dem Mutterkonzern. Wie eine Sprecherin sagte, werden aus Protest gegen den Krieg in der Ukraine alle Produkte aus Regalen genommen, die in Russland hergestellt wurden. Dies betreffe etwa 15 Artikel, darunter Süßwaren, Fertiggerichte und Spirituosen wie Wodka.

Netto mit den Markenfarben Schwarz und Gelb sowie einem Hund als Symbol betreibt nach eigenen Angaben rund 340 Märkte in acht deutschen Bundesländern vor allem in Ostdeutschland, Hamburg und Schleswig-Holstein mit rund 6000 Beschäftigten. Zu dem Discounter gehören auch Märkte in Dänemark und Polen. Er darf nicht verwechselt werden mit dem größeren Netto Marken-Discount mit Sitz in Bayern.

„Die Situation in der Ukraine und die grausamen Bilder des Krieges gehen uns alle an“, sagte Henrik Vinther Olesen, Kommunikationsdirektor der Salling Group. In Polen unterstütze die Firma die Caritas mit Grundversorgungsgütern für ukrainische Flüchtlinge.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa

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