ifo-Institut: Fachkräftemangel nimmt ab – wegen schwacher Konjunktur

20.03.2024
Lesedauer: < 1 Minute
Wegen schwacher Konjunktur gibt es weniger Fachkräftemangel. (picture alliance / Westend61 / Zeljko Dangubic)

Der Fachkräftemangel unter den Unternehmen in Deutschland hat abgenommen. Wie das Münchner ifo-Institut berichtet, gaben im Februar 36,3 Prozent der befragten Firmen an, unter Engpässen an qualifizierten Arbeitskräften zu leiden.

Im Oktober 2023 waren es rund 39 Prozent, im Vorjahresmonat knapp 44 Prozent. Die Forscher sehen den Grund für die Entwicklung in der schwächelnden Konjunktur. Diese verringere derzeit die Nachfrage nach Fachkräften. Sobald die Konjunktur wieder anziehe, werde sich das Problem wieder verschärfen.

Zudem werde der demografische Wandel das Problem in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Dann verabschieden sich geburtenstarke Jahrgänge in die Rente.

Dienstleistungs-Sektor besonders betroffen

Besonders von dem Mangel betroffen waren zuletzt etwa Dienstleister mit 42 Prozent, im Hotelgewerbe und in der Logistik suchte sogar jedes zweite Unternehmen dringend qualifiziertes Personal. Aufgrund des anhaltenden Auftragsmangels in der Industrie ist der Fachkräftemangel in diesem Sektor seit mehr als einem Jahr rückläufig. Aktuell sind 28,2 Prozent der Unternehmen davon betroffen.

Diese Nachricht wurde am 20.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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