Elon-Musk-Tirade gegen Bill Gates

„Er ist ein Arschloch durch und durch“

07.09.2023
Lesedauer: 3 Minuten
Beide Milliardäre aus dem Silicon Valley, aber keine guten Freunde: Microsoft-Gründer Bill Gates (links) und Tesla-Chef Elon Musk Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP, Gian Ehrenzeller/dpa

Dass Elon Musk (52) kein Kind von Traurigkeit ist, hat er schon mehrfach unter Beweis gestellt. Jetzt wurde ein neuer Vorfall bekannt.

Der Tesla-Boss hat im vergangenen Jahr derbe über Microsoft-Gründer Bill Gates (67) abgelästert. Das geht aus einer neuen Musk-Biografie hervor, von der der „Stern“ einen Vorabdruck veröffentlichte.

Demnach schrieb der Tesla-Chef an den Autor des Buches eine wütende Nachricht, lederte darin gegen Gates: „Ich bin inzwischen überzeugt davon, dass er vollkommen unzurechnungsfähig ist (und außerdem ein Arschloch durch und durch). Ich wollte ihn wirklich mögen (seufz).“

Hintergrund der deftigen Beschimpfung: Gates hatte an der Börse mit mehreren Milliarden Dollar GEGEN Tesla gewettet. Heißt: Wenn der Kurs der Tesla-Aktie fällt, macht der Microsoft-Gründer viel, viel Geld.

Als Musk davon erfahren hat, soll er vor Wut gekocht haben, heißt es in dem Buch-Auszug. In einem Chat mit Gates feuerte der Auto-Boss demnach: „Ich kann dein Engagement für das Klima nicht ernst nehmen, wenn du gleichzeitig eine Riesensumme gegen Tesla wettest – die Firma, die am meisten zur Lösung des Klimaproblems beiträgt.“ Gates investiert Milliarden in die Bekämpfung des Klimawandels, veröffentlichte auch ein Buch zum Thema.

Gegenüber dem Autor des Buches schäumte Musk deshalb: „Das ist doch die reine Scheinheiligkeit. Warum bereichert man sich am Scheitern einer nachhaltigen Autofirma?“

SO reagierte Musk anschließend auf Twitter

Wenn er sauer sei, könne der Tesla-Chef gemein werden, schreibt Star-Biograf Walter Isaacson (71), der Musk zwei Jahre lang hautnah begleitete. Wenige Tage nach der Wut-Nachricht an Gates postete Musk auf Twitter (heute X) ein Foto des Microsoft-Chefs im Poloshirt. Darunter zu sehen: sein Bauchansatz.

Dazu schrieb der Tesla-Boss gehässig: „Falls ihr mal schnell einen Ständer loswerden müsst.“

Auch das „Wall Street Journal“ hatte kürzlich einen Vorabdruck der Musk-Biografie veröffentlicht. Dieser enthüllte neue Details, die hinter dem Bruch mit seiner Trans-Tochter Vivian Jenna (19) stecken sollen.

An einer Elite-Schule in Kalifornien sei sie indoktriniert worden, glaubt Musk demnach. „Sie ging über den Sozialismus hinaus und wurde zu einer echten Kommunistin, die jeden, der reich ist, für böse hält“, wird er zitiert.

Das Zerwürfnis schmerze ihn mehr als alles andere in seinem Leben seit dem Tod seines erstgeborenen Kindes Nevada im Alter von zehn Wochen (plötzlicher Kindstod). „Ich habe viele Annäherungsversuche gemacht“, so Musk, „aber sie will keine Zeit mit mir verbringen“.

„Elon Musk. Die Biografie“ erscheint am 12. September. Die deutsche Ausgabe kostet 38 Euro, hat 832 Seiten
„Elon Musk. Die Biografie“ erscheint am 12. September. Die deutsche Ausgabe kostet 38 Euro, hat 832 Seiten
Foto: Verlag C.Bertelsmann

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