"Mitten in der Heizsaison"

Energiebranche warnt vor neuen Preissprüngen

26.09.2023
Lesedauer: < 1 Minute
Die Energiebranche hat ein Jahr nach dem „Doppelwumms“ der Bundesregierung zur Entlastung der Kunden vor neuen Preissprüngen gewarnt Quelle: dpa/Sebastian Gollnow

Seit dem letzten Winter haben sich die Energiepreise stabilisiert. Eigentlich – denn der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft warnt, dass eine „vorschnelle Rücknahme der Entlastungen“ zu neuen Preissprüngen führen könnte.

Die Energiebranche hat ein Jahr nach den als „Doppelwumms“ bekannt gewordenen Maßnahmen der Bundesregierung zur Entlastung der Kunden vor neuen Preissprüngen gewarnt. Zwar hätten sich inzwischen die Preise stabilisiert und das komme bei den Kundinnen und Kunden an, sagte Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Das dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass aufgrund der geopolitischen Entwicklungen erhöhte Risiken bestehen.

„Eine vorschnelle Rücknahme der Entlastungen könnte dazu führen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher mitten in der Heizsaison von neuen Preissprüngen getroffen werden“, so Andreae.

Am 29. September 2022 hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) einen „Abwehrschirm“ zum Dämpfen der stark gestiegenen Energiepreise angekündigt – mit einem Volumen von bis zu 200 Milliarden Euro. Zum einen ging es um eine staatliche Stützung der Energieversorgung, zum anderen um Energiepreisbremsen. „Man kann sagen, das ist hier ein Doppelwumms“, sagte Scholz damals. Er erinnerte dabei an seinen Ausspruch zu staatlichen Hilfen in der Coronakrise – dass es darum gehe, mit „Wumms“ aus der Krise zu kommen.

dpa/jag

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