Forschung und Entwicklung

„Die Mutter der deutschen Industrie“ offenbart das nächste Problem des Standortes Deutschland

01.09.2023
Lesedauer: < 1 Minute
Ludwigshafener Chemie-Riese BASF: Bei Patentanmeldungen wird Deutschland durchgereicht Quelle: picture alliance/dpa

Die Chemie-Branche leidet besonders unter den hohen Energiepreisen in Deutschland. Doch inzwischen wird deutlich: Nicht nur die Produktion findet immer mehr im Ausland statt, auch Investitionen in Forschung und Entwicklung. Dementsprechend fällt Deutschland auch bei den Patenten zurück.

Eigentlich sollte es am Donnerstag beim Verband der Chemischen Industrie (VCI) um die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Branche gehen. Doch schnell drehte sich wieder alles nur um ein Thema: den Standort Deutschland und seine Deindustrialisierung.

Seit Monaten warnt insbesondere die Chemie-Branche, deren Mitglieder fast alle zu den besonders energieintensiven Unternehmen gehören, vor einer Abwanderung der deutschen Schlüsselindustrie. Doch wie nun klar wird, geht es nicht nur darum, dass Fabriken und Fertigungslinien ins Ausland verlegt werden, sondern auch Forschung und Entwicklung – also das Zukunftsgeschäft.

„Wenn sich die Produktion durch Deindustrialisierung ins Ausland verlagert, gibt es kaum Argumente, Forschung und Entwicklung hier zu belassen“, warnte Thomas Wessel.

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