Bilanzcheck

Bayer befreit sich von Monsanto-Lasten – Doch der entscheidende Schritt steht aus

25.04.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Bayer Bayer hat im Laufe des Jahres eine operative Trendwende geschafft und eine gute Grundlage für weiteres Wachstum in allen drei Divisionen gelegt. Foto: handelsblatt.com

Operativ hat der Konzern die Trendwende geschafft und legt an der Börse wieder zu. Der Druck zur Erneuerung aber bleibt – begleitet von Rufen nach einer Aufspaltung.


Düsseldorf
 Nach dem Schock durch milliardenschwere Glyphosat-Rechtslasten im Jahr 2020 ist bei den Aktionären von Bayer wieder Zuversicht eingekehrt. Mit einem Plus von fast 40 Prozent seit Anfang Januar gehört die Aktie zu den stärksten Werten an Europas Börsen in diesem Jahr.

Dabei liefert die Bilanz des abgelaufenen Jahres auf den ersten Blick wenig Grund für Optimismus. Bei wichtigen Kennzahlen wie dem bereinigten Gewinn, der Verschuldung und dem freien Cashflow hat Bayer nur wenige oder keine Fortschritte gemacht.

Doch die genaue Analyse zeigt: Bayer hat im Laufe des Jahres eine operative Trendwende geschafft und eine gute Grundlage für weiteres Wachstum in allen drei Divisionen gelegt, vor allem in der Pharmasparte.

Darauf wird auch Vorstandschef Werner Baumann bei der Präsentation auf der Hauptversammlung am kommenden Freitag abzielen. Dem Bayer-Vorstand ist klar: Die damit verbundenen Erwartungen darf er nicht enttäuschen.

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