Luxuswagen an Bord

Ausgebrannter Autofrachter gesunken

01.03.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Der Brand auf der »Felicity Ace« war Mitte Februar ausgebrochen Foto: PORTUGUESE NAVY HANDOUT / EPA

Das Schiff sollte abgeschleppt werden, nun ist es gesunken: Die »Felicity Ace« war auf dem Atlantik in Brand geraten – wohl weil Lithium-Ionen-Batterien von Elektroautos Feuer gefangen hatten.

Im Atlantik ist ein ausgebrannter Frachter mit knapp 4000 Autos der VW-Gruppe an Bord gesunken, während das Schiff abgeschleppt wurde. Das bestätigte die portugiesische Marine.

Das Feuer auf der »Felicity Ace« war am 16. Februar bei den Azoren ausgebrochen. Die Besatzung hatte gerettet werden können. Die meisten der Autos an Bord, die für den US-Markt bestimmt waren, wurden schon durch das Feuer zerstört oder schwer beschädigt.

Lithium-Ionen-Batterien von Elektrofahrzeugen fingen offenbar Feuer

Am Donnerstag vergangener Woche war das Feuer nach Angaben eines niederländischen Bergungsunternehmens von allein verloschen. Angaben dazu, wie viele Neuwagen welcher Marken von dem Feuer betroffen sind, machte der Autobauer nicht. Die Nachrichtenagentur Reuters und weitere Medien berichteten, dass sich darunter Luxusautos von Porsche, Audi, Bentley und Lamborghini befunden haben sollen.

Das 200 Meter lange Schiff war auf dem Weg von Emden nach Davisville im US-Bundesstaat Rhode Island unterwegs, als der Brand ausbrach, wohl weil Lithium-Ionen-Batterien von Elektrofahrzeugen Feuer gefangen hatten. Anschließend trieb der Frachter eine Woche lang im Atlantik und wurde dann von einem Schlepper an den Haken genommen. 

bbr/dpa/Reuters

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