Der zweite Auftritt in Österreich endete für Sebastian Vettel im Desaster. Der viermalige Weltmeister hatte keine Chance auf Punkte. In der letzten Runde wurde er dann auch noch von Kimi Räikkönen abgeschossen.
Schon im Qualifying hatte es Streit rund um Sebastian Vettel gegeben. Der Heppenheimer hatte eine Grid-Strafe und einen weiteren Strafpunkt erhalten. Jetzt reicht es ihm endgültig.
Sebastian Vettel will mit härteren Bandagen kämpfen
Was war passiert? Die Rennkommissare bestraften Vettel dafür, dass er in Q2 Fernando Alonso auf dessen schneller Runde behindert hatte. Das Problem für den Deutschen: Vettel konnte nicht viel dagegen machen, dass er im Verkehr feststeckte.
Die Rennleiter hatten vor dem Wochenende untersagt, in den letzten beiden Kurven extrem zu verlangsamen, um Platz zum Vordermann für eine schnelle Runde zu schaffen. Vettel fuhr daher seine gesamte Outlap in gemäßigtem Tempo, um diesem Problem zu entgehen.
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Die Fahrerwertung der Formel 1:
- 1. Max Verstappen, 182 Punkte
- 2. Lewis Hamilton, 150 Punkte
- 3. Sergio Perez, 104 Punkte
- 4. Lando Norris, 101 Punkte
- 5. Valtteri Bottas, 92 Punkte
- 6. Charles Leclerc, 62 Punkte
- 7. Carlos Sainz, 60 Punkte
- 8. Daniel Ricciardo, 40 Punkte
- 9. Pierre Gasly, 39 Punkte
- 10. Sebastian Vettel, 30 Punkte
Allerdings wurde Vettel entgegen des Gentlemen’s Agreement der Fahrer am Ende der Runde gleich von mehreren Autos überholt. So kam er in die Situation, dass er letztlich keinen Platz mehr für Alonso machen konnte.
Sebastian Vettel is hit with a three-place penalty for impeding Fernando Alonso during qualifying
— Formula 1 (@F1) July 3, 2021
He will start P11, with Russell, Stroll and Sainz moving up one place#AustrianGP 🇦🇹 #F1 pic.twitter.com/qvnY0ORGxe
Selbst der Spanier befand später, dass Vettel nicht Schuld an dieser Situation trug. „Er hatte keine freie Bahn vor ihm. Er konnte sich nicht in Luft auflösen. So ist das“, so Alonso. Dennoch wurde der „Seb“ als einziger der Fahrer bestraft. Eine Tatsache, die den 34-Jährigen grübeln lässt, ob er auf der Strecke in Zukunft weiterhin der liebe Fahrer sein will.
„Ich war der einzig nette Kerl“, meint Vettel im Gespräch mit dem „Motorsport Magazin“ mit Blick auf die Fahrervereinbarung, die bei Nicht-Einhalten aber eben keinen Regelbruch darstellt. „Vielleicht werde ich in Zukunft weniger nett sein“, macht er deutlich, dass er genug hat.

Foto: dpa
Sebastian Vettel: Konsequenzen drohen
Ob er diese Ankündigung wahr macht, wird sich in gut zwei Wochen in Silverstone zeigen. Allerdings wäre Vettel gut beraten, die Ellenbogen nicht zu sehr auszufahren. Der Strafpunkt, den er am vergangenen Wochenende bekam, war bereits sein sechster.





