Dramatische Szenen in Denver!
In der Nacht von Montag auf Dienstag krönten sich die Denver Nuggets erstmals zum NBA-Champion. Im fünften Spiel der Best-of-Seven-Serie schlugen sie die Miami Heat mit 94:89, gewannen damit ihre erste Finalserie überhaupt.
Im Anschluss strömten Zehntausende Fans in Denver auf die Straße, feierten den Erfolg ausgelassen. Doch die Meisterschafts-Feier nahm ein tragisches Ende, als in der Nähe der heimischen Ball-Arena eine Schießerei ausbricht. Mindestens zehn Menschen wurden dabei verletzt. In Lebensgefahr scheint zum Glück keins der Opfer zu schweben. Das melden übereinstimmende US-Medien, unter anderem ESPN.
Drogen-Deal als Auslöser?
Die Schießerei brach gegen 0.30 Uhr aus, etwa dreieinhalb Stunden nach dem Spiel. Nach Angaben der Polizei wurden am Tatort 20 Schüsse abgefeuert.
Die Polizei meldet, dass wahrscheinlich ein geplatzter Drogen-Deal der Auslöser für die Schießerei war.
Der Polizeichef von Denver: „Wir arbeiten immer noch daran, das Motiv zu verstehen, das letztendlich zu der Schießerei geführt hat. In diesem Fall scheint es dafür einen Drogenzusammenhang zu geben.“
Foto: David Zalubowski/AP
Der Verdacht kam auf, weil die Polizei in der Gegend große Mengen an Bargeld und „eine erhebliche Menge Fentanylpillen“ gefunden hatte.
Auch einer der Schützen soll eine Schusswunde erlitten haben, wurde inzwischen von der Polizei in Gewahrsam genommen. Ein zweiter Verdächtiger wurde nur wenig später festgenommen.
Nuggets mit historischem Erfolg
Die Denver Nuggets hatten zuvor einen historischen NBA-Erfolg gefeiert. Sie gewannen die Final-Serie gegen Miami Heat locker mit 4:1. Das Team aus dem US-Bundesstaat Colorado spielt seit 1976 in der NBA, hatte aber nie zuvor in einem Finale gestanden.
Nuggets-Superstar Nikola Jokic (28) wurde nach dem Erfolg zum Finals-MVP (bester Spieler der Final-Serie) ausgezeichnet. Der Center legte in den fünf Spielen im Schnitt 30,2 Punkte, 14 Rebounds und 7,2 Assists hin.





