Emotionale Völler-Rede bei der Brehme-Beisetzung

Rudi weinte an Andys Urne

12.03.2024
Lesedauer: 2 Minuten
Neben der leicht erhöht stehenden Urne mit Brehmes Initialen stehen zahlreiche Blumenkränze und ein Foto des Weltmeisters. Foto: Robert Gongoll

Ein würdevoller Abschied!

Nach seinem überraschenden Tod haben zahlreiche Weggefährten emotional Abschied von Andy Brehme (†63) genommen. Der Held von Rom war am 20. Februar an einem Herzstillstand verstorben.

Bei der Urnen-Beisetzung auf dem Ostfriedhof im Münchener Stadtteil Giesing am Dienstagmittag hat Brehmes enger Freund Rudi Völler (63) mit einer rührenden Rede für einen Gänsehaut-Moment bei den ca. 300 Trauer-Gästen gesorgt.

Völler beendet seine Rede unter Tränen mit emotionalen Worten: „Diese Schulter hätte ich am 20. Februar morgens gebraucht. Du fehlst mir.“

Damit erinnert Brehmes Ex-Teamkollege in der Nationalelf an das ikonische Abstiegsduell der beiden mit ihren damaligen Klubs Leverkusen und Kaiserslautern. Denn vor dem Saisonfinale 1996 ist bereits klar, dass einer der beiden Weltmeister absteigen wird. Nachdem Lautern das 1:1 nicht für den Klassenerhalt reicht, versucht Völler Kumpel Brehme an seiner starken Schulter zu trösten.

In seiner Rede erinnert sich Völler auch an den Moment, als ihn die schreckliche Todes-Nachricht erreichte. Der DFB-Sportdirektor war wie in Trance, als ihn Lothar Matthäus auf einer DFB-Reise in Weimar schluchzend über die Tragödie informiert hatte.

Völler lobt in seiner Rede Brehme auch als Menschen und sagte, er sei viel mehr als der Siegtor-Schütze im WM-Finale von 1990 gewesen: „Andy ist nicht auf den Elfmeter zu reduzieren. Mit seinem unnachahmlichen Lachen konnte er selbst die übelst gelaunte Runde auflockern.“

Unter den Gästen waren fast alle 90er-Weltmeister. Auch Jürgen Klinsmann, der extra aus seiner Wahlheimat Kalifornien (USA) eingeflogen war. Bei seiner Ankunft umarmte Klinsmann Brehmes Lebensgefährtin Susanne Schaefer.

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