Seit ihrer Geburt werden die Kinder der Kardashian-Schwestern von Kameras begleitet. Dass sie die Sendung irgendwann selbst ansehen wollen, damit tut sich Kim Kardashian jedoch schwer. Sie müsste dann »sehr vieles erklären«.
Die Kinder der Kardashian-Schwestern sind seit ihrer Geburt Personen des öffentlichen Lebens – und das nicht nur, weil ihre Familie berühmt ist, sondern weil ihr eigenes Leben für die Realityshow »Keeping up with the Kardashians« fast täglich von Kamerateams begleitet wurde. Trotzdem scheut sich Kim Kardashian offenbar davor, ihre Kinder die Sendung anschauen zu lassen, weil sie ihnen dann »sehr viel erklären müsste«.
In einem zweieinhalbminütigen Teaser auf die kommende Folge sieht man Kim Kardashian im Gespräch mit Ex-Schwager Scott Disick. Dieser fragt, ob Kardashians älteste Tochter North, 7, die Serie bereits geguckt habe. Kardashian schüttelt den Kopf. Mit Ausnahme von kurzen Clips im sozialen Netzwerk TikTok habe ihre Tochter damit bisher keine Berührungspunkte gehabt.
Dort würden vor allem die Szenen häufig geteilt, in denen Kardashian in Tränen ausbrach – unter anderem wegen eines verlorenen Diamantohrrings. Ihre Tochter mache sich darüber gerne lustig.
Disick fragt sich daraufhin, ab welchem Alter er seine Kinder an die Sendung heranführen sollte. »Sie werden es irgendwann sehen, denn es ist unser Leben«, so Disick. »An welchem Punkt sollte man sich mit ihnen hinsetzen und sagen: ›Du darfst die Staffeln gucken und sehen, was Mom und Dad die ganzen Jahre getan haben.‹?«
Kardashian antwortet, sie wolle ihren Kindern nicht erklären müssen, wer ihr Ex-Mann Kris Humphries ist, mit dem sie 2011 gerade mal 72 Tage verheiratet war. »Aber das ist dein Leben«, sagt Disick. Die Kinder würden es ohnehin herausfinden – mit oder ohne ihre Eltern. »Ich möchte lieber ein Elternteil sein, der es mit ihnen zusammen ansieht«, sagt Kardashian. Allerdings sei sie dafür noch nicht bereit. »Ich würde sehr viel erklären müssen«, sagt sie.
Dies fällt ihr auf, nachdem ihre Familie 20 Staffeln jedes Detail ihres Lebens öffentlich ausgebreitet hat – von Darmspiegelungen bis zu Nervenzusammenbrüchen.
Ebenso perplex war Kardashian offenbar über die Reaktion ihres Neffen Mason auf die Ankündigung, die Sendung würde nach der aktuellen 21. Staffel eingestellt. »Er hat überhaupt nicht reagiert, es bedeutet nichts für ihn«, sagt sie zu Disick, woraufhin dieser das Leben ihrer Kinder mit dem Film »Die Truman Show« vergleicht, in dem die Hauptfigur unwissentlich Darsteller in einer Fernsehserie ist. »Sie wurden da hineingeboren. Wenn wir mit Kameras um uns herum geboren worden wären, dann würden wir den Unterschied auch nicht verstehen«, sagt er. »Es muss verrückt sein, ein Kind zu sein und nicht mal zu realisieren, dass du in der ›Truman Show‹ bist«, so Disick. »Dein ganzes Leben wurde gefilmt und wir haben es ins Fernsehen gestellt.«
Manche Erkenntnisse brauchen offenbar eine Weile.





