Ob sie damit über die Runden kommt? Ein Gericht hat Kim Kardashian offenbar 200.000 US-Dollar Unterhalt für ihre Kinder zugesprochen. Das Sorgerecht teile sie mit dem Vater Ye, einst Kanye West.
Kim Kardashian und Ye, früher bekannt als Rapper Kanye West, sind in ihrem Scheidungsverfahren offenbar zu einer Einigung gekommen. Medienberichten zufolge werden sie sich das Sorgerecht für die vier gemeinsamen Kinder im Alter von 3, 4, 6 und 9 Jahren teilen.
Mehrere Medien zitierten aus der Scheidungsvereinbarung unter Berufung auf das zuständige Gericht in Los Angeles. Demnach müssen die Eltern absprechen, welche Schulen die Kinder besuchen sollen. Auch Entscheidungen über Therapien, Coachings oder religiöse Aktivitäten sollen gemeinsam getroffen werden.
Kim Kardashian soll außerdem monatlich eine Summe von 200.000 US-Dollar für den Unterhalt der Kinder bekommen, da diese sich überwiegend in ihrem Haushalt aufhalten werden.
Den Kindern ist es demnach untersagt, vor Abschluss der Highschool oder Vollendung des 19. Lebensjahres ihren Lebensmittelpunkt weiter als 100 Kilometer von Kardashians jetzigem Wohnort entfernt zu wählen. Die Unternehmerin lebt in Hidden Hills bei Los Angeles.
Laut »New York Post« hat Ye zugestimmt, dass Kardashian eine weitere Immobilie in Hidden Hills überschrieben bekommt. Sie wird außerdem Häuser in Malibu und Riverside sowie in Harrison, Idaho, behalten, so das Blatt.
Keiner der Eheleute werde dem anderen Unterhalt zahlen und beide würden ihre Schulden selbst begleichen, berichtete der Sender Sky News . Die Kosten für die Sicherheit der Kinder und den Besuch von Schulen oder Universitäten würden geteilt. Kardashian und Ye sollen vor der Hochzeit einen Ehevertrag aufgesetzt und ihr Vermögen weitestgehend getrennt gehalten haben.
Das Paar hatte 2014 geheiratet, im Februar vergangenen Jahres hatte Kardashian die Scheidung eingereicht. Ye hatte nach der Trennung Kardashian und ihre Familie sowie ihren damaligen Freund Pete Davidson in den sozialen Netzwerken attackiert. Er beklagte unter anderem, dass er nicht an der Erziehung der Kinder beteiligt und von Geburtstagsfeiern und anderen Veranstaltungen ausgeschlossen werde.
In den vergangenen Monaten sorgte Ye erneut für Kontroversen, weil er Prominente in den sozialen Medien angegriffen und antisemitische Posts veröffentlicht hatte. Seine Twitter- und Instagram-Konten wurden eingeschränkt, Unternehmen beendeten die Zusammenarbeit mit ihm.
Vergangene Woche traf sich der Musiker mit Ex-Präsident Donald Trump und dem mutmaßlichen Holocaustleugner Nick Fuentes, einem Vertreter der weißen Rassisten in den USA und Ex-YouTuber, dessen Kanal wegen Hassreden dauerhaft gesperrt wurde.
ala/Reuters/AP





