Elon Musk gegen Mark Zuckerberg

Käfigkampf der Milliardäre könnte zur Debattierrunde werden

10.08.2023
Lesedauer: 2 Minuten
Elon Musk und Mark Zuckerberg: »Dudes brauchen irgendein Ventil für althergebrachte Maskulinität« Foto: Susan Walsh; Francois Mori / dpa

Findet die Prügelei zwischen Jiu-Jitsu-Kämpfer Mark Zuckerberg und dem Weltmeister im Zurückrudern, Elon Musk, etwa doch nicht statt? Seine Familie würde es freuen.

Der Cagefight von Elon Musk gegen Mark Zuckerberg – für manche wäre es der Kampf des Jahrhunderts  – wird vielleicht doch keiner. Seit Wochen postet der Tesla-, SpaceX- und X-ehemals-Twitter-Eigentümer immer wieder neue Vorschläge, Sticheleien, aber auch Ausreden in Richtung des Facebook-Gründers. Zuletzt wollte er die Prügelei auf X übertragen und die Erlöse des Events US-Veteranen zukommen lassen, bevor er dann einschränkend schrieb, er brauche zuvor möglicherweise noch eine Rückenoperation.

Die aktuelle Volte: Musk lobt den Vorschlag , statt Schlägen doch nur Worte auszutauschen.

Ständig neue Pläne

»Zuck gegen Musk. Hier ist ein besserer Vorschlag: Eine Käfig-DEBATTE ›Wie man eine großartige Zukunft aufbaut‹«, schrieb Chris Anderson, Cheforganisator der TED-Talks (Technology, Entertainment, Design) auf X. Und weiter: »Livestream auf X und Instagram. Könnte die meistgesehene Debatte der Geschichte werden.« Visionen seien schließlich mächtiger als Gewalt.

Die Antwort von Musk dürfte Kampfsportfans und Sportwettenanbieter traurig stimmen: »Das klingt auch nach einer guten Idee«, schrieb der Milliardär . »Das ist wirklich Kämpfen als (wie ich glaube) edler Sport.«

Dafür wäre Musks Familie wohl zufrieden mit der Alternative. Seine Mutter Maye hatte bereits im Juni einen vielleicht nicht ganz so noblen, aber doch ähnlichen Vorschlag gemacht : »Nur ein verbaler Kampf. Drei Fragen an jeden. Die lustigste Antwort gewinnt. Wer ist einverstanden?« Und die Sängerin Grimes alias »c«, die mit Musk zwei gemeinsame Kinder hat, sagte kürzlich im Interview mit »Wired« : »Mir wäre es lieber, wenn es nicht dazu kommt. Ich liebe Gladiatorenkämpfe, aber zuzusehen, wie sich der Vater deiner Kinder prügelt, ist nicht das angenehmste Gefühl.«

Sie fügte allerdings hinzu: »Wenigstens wird es keine Hirnschäden verursachen. Dudes brauchen irgendein Ventil für althergebrachte Maskulinität.«

Der Journalist Casey Newton hält die Chance, dass es zu einem physischen Zweikampf kommt, mittlerweile für gering . Er schrieb: »Während es Zuckerberg todernst ist mit einem Kampf und er wahrscheinlich sogar zu viel Zeit mit dem Training dafür verbringt, gibt es wenige Anzeichen dafür, dass Musk wirklich in den Ring steigen will.« Medien, rät Newton, sollten einfach nichts mehr allzu ernst nehmen, was Musk von sich gebe. 

pbe

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