Jochen Busse

„Ich leide seit etwa zehn Jahren an einer hinterhältigen Störung“

07.03.2024
Lesedauer: 2 Minuten
Jochen Busse; © Imago

Nach einem Blackout auf der Theaterbühne hat Jochen Busse seine Erkrankung öffentlich gemacht. Er leide an einer unheilbaren Störung, so der Schauspieler und Kabarettist.

Große Sorge um Jochen Busse, 83: Der deutsche Schauspieler und Kabarettist, der vor allem durch seine Moderation der RTL-Satireshow „7 Tage, 7 Köpfe“ bekannt wurde, hat nach einem Blackout auf der Theaterbühne über seine Erkrankung gesprochen.

Jochen Busse: „Ich bin dann nicht mehr richtig bei mir“

Wie „Bild“ berichtet, passierte es bei der Premiere des Stückes „Weiße Turnschuhe“, die am vergangenen Donnerstag, 29. Februar, in der Komödie im Bayerischen Hof in München aufgeführt wurde. Mitten im Theaterstück habe Busse nur mit Mühe seinen Text vortragen können. Seine Bühnenpartnerin habe ausgeholfen, seinen Text gesprochen und ihm ein Glas Wasser gereicht. Doch der Schauspieler habe nur noch Kringel vor Augen gehabt. „Ich leide seit etwa zehn Jahren an einer hinterhältigen Störung, gegen die es nichts gibt“, offenbarte er daraufhin gegenüber dem Blatt. „Ich leide an schmerzfreier Migräne. Manchmal ist sie lange weg, dann kommt sie plötzlich“, erklärte er weiter. „Sie zeigt sich mit leichten Kringeln vor den Augen, ich bin dann wie paralysiert, nicht mehr richtig bei mir.“

„Eine Selbstquälerei sondergleichen“

Zwar habe er nach 20 Minuten weiterspielen können, jedoch erlebte Busse selbst seinen Blackout „wie eine furchtbare Katastrophe“. „Das dauert 18 Minuten, dann ist es wieder weg. Aber in dieser Zeit fallen mir die Worte nicht ein“, so der Darsteller zu „Bild“. „Ich will Panzer sagen, sage aber Himmelsleiter. Eine Selbstquälerei sondergleichen.“

Er denkt über sein Karriereende nach

Jochen Busse gab sein Debüt als Theaterschauspieler bereits im Alter von 19 Jahren. In den 60er-Jahren übernahm er erste Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, und von 1996 bis 2005 moderierte er die Freitagabendshow „7 Tage, 7 Köpfe“ auf RTL. Nun überlegt er, seine Karriere zu beenden. Zwar liebe er seinen Beruf, so der Schauspieler, aber: „Wenn es aber nicht mehr klappt, weil das Hirn nicht mitmacht, ist das eine Quälerei. Dann muss man aufhören. Das ist das, was ich derzeit überlege.“

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