So hat er die Queen hinters Licht geführt

Harrys fieser „Enkeltrick“

27.05.2021
Lesedauer: 3 Minuten
Die Queen wusste von Prinz Harrys Doku-Projekt mit Oprah Winfrey. Doch die brisanten Einzelheiten kannte sie nicht Foto: BEN STANSALL/AFP, Kirsty Wigglesworth/dpa

Seine Oma gab ihm den Segen für die Serie mit Oprah …

In der Doku „Das Ich, das Du nicht siehst“ bekam die britische Königsfamilie mal wieder die volle Breitseite ab. Prinz Harry (36) warf ihr erneut fehlende Empathie vor, sagte unter anderem: „Ich bekomme von meiner Familie nicht, was ich brauche.“

Da wird auch die Queen (95) ganz schwer geschluckt haben – denn seine Oma gab ihm vorher sogar noch den Segen für die Doku-Serie mit Oprah Winfrey (67).

Bereits 2018 soll die Queen ihrem Enkel das Go für das Projekt gegeben haben, mit dem der Royal-Aussteiger bestehende Tabus um psychische Krankheiten aufbrechen will. Doch was da auf sie zukommen würde, konnte sie nicht wissen.

Harry und die Queen im Juni 2018 in London. Seitdem ihr Enkel schwere Vorwürfe gegen das Königshaus erhob, gilt ihr Verhältnis als vergiftet. Dabei hatte die Queen immer versucht, Harry zu schützen
Harry und die Queen im Juni 2018 in London. Seitdem ihr Enkel schwere Vorwürfe gegen das Königshaus erhob, gilt ihr Verhältnis als vergiftet. Dabei hatte die Queen immer versucht, Harry zu schützen Foto: POOL New/REUTERS

Die Queen hatte „keine Ahnung“, dass Harry die Familie der „völligen Vernachlässigung“ beschuldigen würde, berichtet ein Palastinsider der britischen „Daily Mail“. Denn ihr Enkel habe Elizabeth II. die Doku ganz anders verkauft.

Angeblich erzählte Harry seiner Oma von seinem Wunsch, eine mehrteilige Dokumentation für AppleTV drehen. Dabei soll die Art und Weise, wie er die Inhalte, um die es gehen sollte, beschrieb, „absolut irreführend“ gewesen sein.

Keines der Familienmitglieder hätte doch zugestimmt, wenn man gewusst hätte, was Harry darin öffentlich vom Stapel lässt – eine persönliche Attacke auf seinen Vater und die Institution. Deshalb sei man absolut baff über das, was nun die ganze Welt sieht.

Harry habe der Queen lautstark erzählt, wie wichtig es sei, Militärveteranen nach ihrer Rückkehr in das zivile Leben Unterstützung für ihre psychische Gesundheit zu geben. Welche persönlichen Details und Traumata er vor der Kamera teilen würde, habe er aber verschwiegen.

„Es ist eine Frage des Vertrauens“, fasst der Insider zusammen. „Und ehrlich gesagt, hängt im Moment alles an einem seidenen Faden.“

In Palastkreisen habe man nichts anderes als Sympathie für Harrys Trauma und sein sorgenvolles Leben, heißt es. „Aber man ist sauer und findet es unangenehm, wenn er das in einer internationalen Fernsehshow mit allen teilt.“

Harry und Oprah legen mit Fortsetzung zu Doku-Serie nach

Ein Ende ist übrigens noch nicht in Sicht. Nachdem Prinz Harry und Oprah Winfrey mit „The Me You Can’t See“ („Das Ich, das Du nicht siehst“) großen Wirbel verursacht hatten, legen sie noch einmal nach.

Für diesen Freitag kündigten die beiden eine Fortsetzung im Townhall-Format an. Dabei sollen verschiedene Protagonisten der vierteiligen Doku-Serie zur psychischen Gesundheit und Experten noch einmal zu Wort kommen.

Dieses Mal sollen die persönlichen Geschichten noch vertieft werden, heißt es auf der Webseite der gemeinnützigen Stiftung Archewell, die Harry und seine Frau Meghan gründeten.

Die Sendung mit dem Namen „A Path Forward“ soll kostenlos beim Streamingdienst Apple TV zu sehen sein.

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