DFB-Spottgericht

Fußballfans protestieren weiter gegen woke Umerziehung

12.02.2024
Lesedauer: 6 Minuten
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Fans wollen sich nicht vom Deutschen Fußballbund wie Unmündige abstrafen lassen, nur weil sie eine berechtigte Meinung äußern. Für Milliarden Menschen gibt es zwei Geschlechter auf dem Planeten, aber für den DFB und rotgrüne Minderheitenverbände nicht einmal auf dem Platz – obwohl es nur Männer-, Frauen- und Kindermannschaften gibt.

Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat mit seinem obersten Sportrichter Stefan Oberholz eine Protestwelle der Fans in den Stadien von der Bundesliga bis runter zur Regionalliga losgetreten.

Nach Dynamo Dresden solidarisiert sich die Fanszene weiterer Klubs mit den Anhängern von Bayer 04 Leverkusen und präsentiert DFB-kritische Banner. Der größte Sportfachverband der Welt erntet ein Spottgericht von seiner Basis.

Auch Fans des Fußballvereins Energie Cottbus haben von DFB-Belehrungen und Strafen die Nase gestrichen voll. Am vergangenen Mittwochabend zeigten sie beim Heimspiel gegen Viktoria Berlin vor 5.700 Zuschauern ein Protestbanner: „Es gibt nur 2 Geschlechter… beide verachten den DFB.“ Das hat wieder gesessen, diesmal weiter unten in der Regionalliga Nordost.

Aber auch Fans des Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig haben diesen Samstag beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC ein Schild mit dem Aufdruck „Sehr geehrte Damen und Herren, Punkt!“ hochgehalten. Das Banner zeigte zudem die Symbole für Mann und Frau.

Wird die außer Rand und Band geratene DFB-Führung mit ihrem Überwachungsorgan, dem Kontrollausschuss, auch hier mit Strafgebühren um sich werfen? Freie Meinungsäußerungen mit hohen Geldbußen zu sanktionieren – ist das noch Demokratie? Ganz sicher ist diese Gesinnung überhaupt nicht vielfältig und weltoffen.

Im DFB-Fanshop gibt es nur die Auswahl: Herren, Damen, Kinder, Babys

Beim Samstags-Heimspiel des Chemnitzer FC gegen Cottbus, ebenfalls in der Regionalliga Nordost, zeigten dann die Rivalen ein pfiffiges Transparent mit dem Aufdruck „Es gibt nur zwei Geschlechter, das sieht selbst ein Blinder! DFB-Fanshop: Herren, Damen, Baby und Kinder“. Damit wiesen die Fans auf den zweigeschlechtlich gestalteten Shop des Verbands hin und führten dem DFB seine unsinnige und woke Geisteshaltung vor.

Zahlreiche Twitterer fragen inzwischen die DFB-Oberen im Netz nach einer Besichtigung ihres eigenen Online-Shops: Warum gibt es denn DFB-Trikots lediglich für Männer und Frauen sowie Kinder zu kaufen? Also nur für zwei Geschlechter, für Diverse und Transsexuelle gibt es jedenfalls keine.

Während im Westen Bayer-04-Geschäftsführer Fernando Carro sich eimerweise Asche aufs Haupt schüttete für das Zwei-Geschlechter-Banner seiner eigenen Anhänger und es unterwürfig als „falsch“ und „geschmacklos“ bezeichnete, stellt sich Sachsens Dynamoführung demonstrativ vor ihre Fan-Kurve.

Denn ein Dynamo-Sprecher verteidigte das Plakat. Es habe in seiner Botschaft „keinerlei beabsichtigten Diskriminierungscharakter“. Zudem hätten die Dynamo-Fans damit kritisch auf die DFB-Strafe gegen Bayer Leverkusen Bezug nehmen wollen.

Vielmehr sei die Botschaft im Kontext mit den deutschlandweiten Protesten gegen den geplanten Einstieg eines oder mehrerer Investoren bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zu sehen. Die Wortwahl der Dresden-Fans sei in den Augen von Dynamo ein Stilmittel, um Aufmerksamkeit für die Proteste zu erzeugen: „Nein zu Investoren in der DFL!“.

Die robusten Anhänger der SG Dynamo Dresden standen umgehend ihren Leverkusener Kollegen im Stadion bei. Sie solidarisierten sich gegen den DFB am vorvergangenen Sonntag im Drittligaspiel beim FC Ingolstadt im Fanblock mit dem Banner: „Es gibt nur einen lächerlichen DFB … und zwei Geschlechter!“.

Ein DFB-Ermittlungsverfahren gegen Dynamo Dresden wurde vom Kontrollausschuss bereits eingeleitet. Die Einschätzung des Gremiums ginge dann zu einer Beurteilung oder besser Verurteilung an das DFB-Sportgericht.

Dennoch führen die Ossis die woken Wessis mit bewährter Dialektik vor. Leverkusen hingegen war vom DFB-Sportgericht zu einer Strafe von 18.000 Euro aufgrund von angeblich „diskriminierenden und unsportlichen Verhaltens“ für eine freie Meinungsäußerung verurteilt worden. Und die feige Bayer-04-Geschäftsführung, des sonst so lautstarken Managements mit der früheren Vereinsikone Reiner „Calli“ Calmund an der Spitze, zahlte schnell die unverschämte DFB-Geldforderung.

Ganz anders die souveränen Sachsen, die sind schon im Herbst 1989 als erste für Meinungsfreiheit in der DDR-Diktatur auf die Straßen gegangen. Warum also jetzt vor einem DFB-Kontrollausschuss und Sportgericht kapitulieren, und das noch in einer vorgeblichen Demokratie.

Queer-Szene zieht politische Strippen für ihre Ideologie

Wer im Hintergrund die politischen Fäden für die Umerziehung zieht, wird schnell klar, wenn man einen Blick auf die rotgrünen „Zentralorgane“ der LGBTQ-Szene wirft. Fast im Daueranklageton wird über die freien Meinungsäußerungen der Fußballfans gewettert, die in deren Augen angeblich „Diskriminierungen“ seien. Die Aussage „Es gibt nur zwei Geschlechter“ gilt Trans-Ideologen als transfeindlich.

Hier noch ein Beispiel vom Portal queer.de über das Damen-und-Herren-Banner der Braunschweiger Fans: „Damit brachten auch sie die anhaltenden Fan-Proteste gegen den DFB, bei denen es um einen umstrittenen Investoren-Einstieg geht, mit der Antidiskriminierungs-Haltung des Verbands und der allgemeinen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Minderheiten in Verbindung.“

Woke Empörung im Netz über normale Fußballfans

Die rotgrüne Wokisierung oder Ampelisierung in deutschen Fußballstadien kommt nicht von ungefähr. Patronin des Fußballs ist SPD-Genossin Nancy Faeser, Bundesministerin für Inneres, Heimat und Sport. Sie trug schon zur Fußball-WM im Stadion von Katar mit ihrer „One Love Binde“ am Arm zum politischen und sportlichen Untergang der Männer-Nationalelf bei. Politikerin Faeser versagt nicht nur als Bundesinnenministerin, sondern obendrein noch als SPD-Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl in Hessen, wo sie das schlechteste Ergebnis aller Zeiten für die Sozialdemokraten einfuhr.

Seit’ an Seit’ schreitet mit ihr der Genosse Bernd Neuendorf, seines Zeichens DFB-Präsident. Doch die Politisierung des Sports kommt bei der Fanbasis in den Stadionkurven überhaupt nicht an. Im Gegenteil: Jetzt rollt eine Widerstandswelle an gegen die Entmündigung durch die DFB-Sportfunktionäre wie deren Präsident und SPD-Berufspolitiker Bernd Neuendorf.

So unbelehrbar wie Grüne und SPD ihre Ideologie in der Ampelregierung durchdrücken, so fanatisch kämpfen deren Vorfeldverbände für ihren Geschlechterkrieg, bei dem sie Adam und Eva noch einen bunten Mix an die Seite stellen wollen. Wer daran nicht glaubt, wird gleich zum Feind erklärt und abgestraft, so wie der DFB mit renitenten Fans selbst in den Fußballstadien von der Bundesliga bis zur Regionalliga umgeht.

Nachdem sich nun auch in Cottbus, Chemnitz und Braunschweig inzwischen Fans gegen die rotgrüne Bevormundung mit Bannern wehren, schreit man bei queer.de sofort empört auf: „Queer­feindliches Banner auch in Cottbus“. Mehr noch: „Erst Leverkusen, dann Dresden, nun Cottbus: Fußballfans bringen erneut ihre Abneigung gegenüber geschlechtlichen Minderheiten zum Ausdruck.“ Das ist eine gewohnt stark politisierte, leider auch unsinnige Behauptung.

Die immer neuen Minder-Minderheiten sind selbst alles andere als tolerant und weltoffen. Sie wollen freie Meinungsäußerungen über biologische Tatsachen diffamieren und sanktionieren. Doch das lassen sich immer mehr Fußballanhänger, aber auch die Durchschnittsbürger seltener gefallen. Denn es nervt – diese elitären Scheinprobleme von woken Gruppen, die nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung ausmachen.

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