Nach Vertrags-Unterschrift

Fury verhöhnt Gegner als „nutzlose Wurst!“

23.02.2022
Lesedauer: 2 Minuten
Tyson Fury boxte zuletzt im August 2018 gegen Francesco Pianeta auf britischem Boden Foto: REUTERS

Mega-Kampf am 23. April in Wembley

Es zog und zog sich. Nun steht endgültig fest: Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury (33) verteidigt seinen WBC-Titel am 23. April vor 90 000 Fans im Wembley-Stadion in London gegen Landsmann Dillian Whyte (33).

Whyte unterschrieb kurz vor Ablauf der Frist endlich den Vertrag für den Mega-Kampf.

Seit der Versteigerung der Austragungsrechte am 28. Januar hatte der ungeschlagene Fury (31 Siege) seinen Widersacher immer wieder per Social Media provoziert und den „Body Snatcher“ gedrängt, endlich zu unterzeichnen.

Kaum war die Tinte drunter, gab’s vom „Gipsy King“ gleich den nächsten verbalen Hieb. „Ich werde Dillian Whyte absolut hochgehen lassen wie eine billige, verdammte Wasserbombe“, tönte der 6:1-Favorit per Instagram. Und schickte eine Beleidigung hinterher: „Du bist eine nutzlose Wurst!“

Danach verabschiedete sich Fury bis zum Kampf in eine selbst verordnete Handy- und Social-Media-Pause, um sich voll auf die Vorbereitung konzentrieren zu können.

Whyte antwortete mit einem schweißtropfenden Video aus dem Gym. Untertitel: „Work“ (Arbeit).

Das World Boxing Council präsentierte für den Kampf des Jahres zwischen den beiden Engländern einen speziellen Gürtel: den „Union Belt“ – ganz in Weiß statt wie sonst in Grün.

Daneben geht es um die Rekord-Börse von 41 Millionen Dollar (rund 37 Mio. Euro). Für diese Summe hatte Furys Promoter Frank Warren den Zuschlag erhalten. Whyte-Promoter Eddie Hearn hatte „nur“ 32 Mio. Dollar (28 Mio. Euro) geboten.

Ursprünglich hatte Whyte (28 Siege, 2 Niederlagen) 45 Prozent der Börse verlangt – am Ende musste er für den größten Zahltag seiner Karriere eine 80:20-Aufteilung akzeptieren. Dazu wird für den Sieger eine Prämie von 4,1 Mio. Dollar (3,6 Mio. Euro) hinterlegt.

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