Das geht ja gut los…
Bei den Wintertests in Barcelona hatten Mick Schumacher (22) und sein Haas-Team am ersten Tag mit Problemen zu kämpfen. Weil der Bolide gleich mehrfach streikte, konnten Mick und sein Teamkollege Nikita Mazepin (22) nur wenige Runden (beide zusammen 43) fahren.
Mick: „Ein paar Sachen sind hier und da etwas schwieriger geworden als wir uns das vorgestellt hatten. Aber das gehört zum Testen dazu. Wir haben noch zwei Tage hier und noch drei Tage in Bahrain. Von daher heißt es: morgen viele Runden fahren.“
Auch Teamchef Günther Steiner (56) war ebenfalls unzufrieden: „Es sind viele Kleinigkeiten, die da zusammengekommen sind.“
Am Vormittag machten unter anderem der Benzindruck Probleme, auch ein Ölleck musste man am Haas-Boliden feststellen. Am Nachmittag hatte Mick einen kaputten Unterboden, der ihn ausbremste.
Bei den ersten Wintertests gehen die Teams nicht auf Rundenzeiten, sondern versuchen so viele wie möglich zu drehen. Überprüft werden, wie sich das Auto auf der Strecke verhält, und ob die Simulationen der Ingenieure auch wirklich zutreffen.
Das Problem: Je weniger Daten man in Barcelona sammelt, desto schlechter kann man mögliche Fehler bis zu den nächsten Tests im März in Bahrain beheben.
Mick: „Wir haben heute nicht die Runden bekommen, die wir haben wollten. Aber hoffentlich morgen.“
Die meisten Runden fuhr am Mittwoch Weltmeister Max Verstappen (24) im Red Bull – er saß aber auch vormittags und nachmittags am Steuer, während die meisten Fahrer nur eine Session fuhren. Überraschend Schnellster war Lando Norris (22) im McLaren vor den beiden Ferraris.





