Der Künstlerprotest gegen Gloria von Thurn und Taxis bringt die Schlossfestspiele auf St. Emmeram in Bedrängnis. Hauptsponsor BMW knüpft sein weiteres Engagement an Bedingungen.
Kunst sei ein integrierendes gesellschaftliches Element, das die Gemeinsamkeiten betone, nicht das Trennende. Das sagte neulich eine Frau der Mittelbayerischen Zeitung, die nicht nur in ihrem Wohnort Regensburg die Gesellschaft spaltet: Gloria von Thurn und Taxis. Dabei missbrauche „die schrullige Adlige vom Schloss“ gerade die Kunst für ihre politische Propaganda, werfen ihr ihre Kritiker vor. Und so hat ein Bündnis aus 100 Kulturmenschen im April Front gegen die selbsternannte Fürstin gemacht. In einem offenen Brief hielten sie ihr rassistische, homophobe, wissenschaftsleugnende, generell „menschenfeindliche Äußerungen“ vor und riefen zum Boykott der Schlossfestspiele Regensburg auf dem Adelssitz auf.






