Massaker in Texas

Angreifer erschießt 14 Kinder und einen Lehrer an Grundschule

24.05.2022
Lesedauer: 2 Minuten
Polizisten an der Grundschule von Uvalde: Nach Schüssen sind in dem Ort mindestens zwei Menschen gestorben. (Quelle: Marco Bello/Reuters-bilder)

Im US-Bundesstaat Texas sind an einer Schule mehrere Kinder getötet worden. Der Gouverneur gab 15 Tote – die meisten Kinder – an. Der mutmaßliche Schütze wurde offenbar von der Polizei erschossen.

Bei Schüssen an einer Grundschule im US-Bundesstaat Texas sind 15 Menschen getötet worden. Das bestätigte der Gouverneur Greg Abbott am Dienstagabend (Ortszeit). Unter den Toten sind 14 Kinder und ein Lehrer. Der mit einer Handfeuerwaffe und möglich einem Gewehr bewaffnete 18-Jährige sei von Polizisten erschossen worden. Der Chef der örtlichen Polizei, Pete Alons, geht davon aus, dass er alleine handelte. Zwei Beamte seien von Kugeln getroffen worden, seien aber unverletzt.

Eine Frau zeigt sich erschüttert außerhalb des Krankenhauses, in das die Opfer gebracht wurden.
Eine Frau zeigt sich erschüttert außerhalb des Krankenhauses, in das die Opfer gebracht wurden. (Quelle: Marco Bello/Reuters-bilder)

Der Vorfall ereignete sich demnach an einer Grundschule der rund 135 Kilometer westlich von San Antonio gelegenen Stadt Uvalde. Nach bislang unbestätigten Angaben soll der Täter auf Instagram Bilder von Maschinengewehren veröffentlicht haben. Das Konto wurde mittlerweile gelöscht.

Das Weiße Haus teilte mit, dass Präsident Joe Biden über den Vorfall unterrichtet worden sei. „Seine Gebete sind mit den Familien, die von diesem schrecklichen Ereignis betroffen sind“, sagte Sprecherin Karine Jean-Pierre. Biden wolle sich später erneut äußern.

Zwei Frauen stehen neben einem Schild mit den Namen der Lehrer und Klassen in der Schule.
Zwei Frauen stehen neben einem Schild mit den Namen der Lehrer und Klassen in der Schule. (Quelle: Marco Bello/Reuters-bilder)

In den USA kommt es immer wieder zu tödlichen Schusswaffenangriffen. Davon betroffen sind immer wieder auch Schulen.

Erst vor gut einer Woche hatte ein Schütze mit einem Sturmgewehr in Buffalo im US-Bundesstaat New York in einem Supermarkt das Feuer eröffnet und 13 Menschen getötet. Der 18-jährige Beschuldigte wurde noch am Tatort festgenommen. Den Ermittlern zufolge war die Tat rassistisch motiviert – 11 der 13 Opfer waren schwarz.

Verwendete Quellen

  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa

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