Bundesweit haben die Behörden in 160 Fällen Impfschäden nach einer Corona-Impfung anerkannt. Die Zahl der Anträge ist seit dem Frühjahr deutlich gestiegen. Doch nur etwa jeder zehnte ist erfolgreich.
Die verfügbaren Impfstoffe gegen das Coronavirus gelten als ausgesprochen sicher, darin sind sich fast alle Wissenschaftler einig. Auch die neuen Impfstoffe, die an die aktuell dominierenden Omikron-Varianten angepasst sind, stuft die Ständige Impfkommission als „sicher und gut verträglich“ ein. Bei den meisten Menschen verursachen Corona-Impfstoffe allenfalls sogenannte Impfreaktionen, also Reizungen der Haut an der Einstichstelle, vorübergehendes Fieber, Kopfschmerzen oder zeitweises Unwohlsein.
Veritable Impfschäden, bei denen die Betroffenen über einen längeren Zeitraum gesundheitlich beeinträchtigt werden, sind ausgesprochen selten – doch sie kommen vor, und die Zahl der festgestellten Impfschäden ist nach Recherchen der F.A.Z. zuletzt deutlich gestiegen.


