Sie ziehen zu Hunderttausenden durch deutsche Innenstädte, klagen die angeblich untätige deutsche Politik an.
Doch warum zeigen sich die Klima-Aktivisten von Fridays for Future (FFF) nie vor den Vertretungen der Volksrepublik China, der größten Klima-Dreckschleuder der Welt?
Beim Klimagipfel in Glasgow kam jetzt raus: Der Anteil der Volksrepublik an den globalen CO2-Emissionen ist 2020 sogar noch deutlich gestiegen: von 27 auf 31 Prozent! Das ergab eine Analyse des Forschungsverbundes „Global Carbon Project“.
Wiebke Winter (25), CDU-Bundesvorstand und Mitbegründerin der Klima Union, betont die Schlüsselrolle Pekings, sagt zu BILD: „Wenn China nicht mitmacht, haben wir keine Chance, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Jedes Land muss mitmachen.“
Auch FDP-Verkehrsexperte Oliver Luksic (42) erklärt in BILD: „In Sachen Klimaschutz gäbe es in China viel zu tun und viel zu kritisieren, doch da hört mal leider wenig.“
Was sagt FFF-Anführerin Greta Thunberg (18)? Deutschland warf sie erst neulich eine „historische Schuld“ wegen zu hohen CO2-Ausstoßes vor.
Über Chinas Rolle twitterte sie zuletzt im Mai: „Ja, China wird von der WTO immer noch als Entwicklungsland eingestuft (…)“, schrieb Thunberg. Das sei aber „natürlich keine Entschuldigung dafür, zukünftige und gegenwärtige Lebensbedingungen zu ruinieren.“
Warum die FFF-Aktivisten dann nicht vor der Chinesischen Botschaft demonstrieren, stattdessen z. B. vor der Parteizentrale der Grünen? Ihr Geheimnis. BILD-Anfragen zum Thema blieben bislang unbeantwortet.


