Ampel-Migrationspolitik

Warum Deutschland vor einem „Jahrzehnt der Einbürgerung“ steht

16.07.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Eine Einbürgerung in Berlin Quelle: picture-alliance/ ZB

Die Zahl der Einbürgerungen in der Bundesrepublik nimmt rasant zu. Das Interesse daran ist groß, wie Forscher am Beispiel der größten Flüchtlingsgruppe der Syrer zeigen. Es gibt Hinweise, dass eine angebliche verpflichtende Voraussetzung doch nicht immer erfüllt werden muss.

Dass die Einbürgerungen in Deutschland weiter zunehmen – 2021 gab es mit 131.600 laut Statistischem Bundesamt 20 Prozent mehr als im Vorjahr -, bezweifelt niemand: Es leben 1,4 Millionen Flüchtlinge im Land, die noch nicht eingebürgert wurden, dies aber in der Regel anstreben. Hinzu kommen Hunderttausende Asylzuwanderer, die noch im Verfahren sind oder bereits abgelehnt wurden, aber meist früher oder später auch Aufenthaltstitel erhalten.

Eine Prognose, wie sich die Einbürgerungslage bis 2024 entwickeln könnte, haben Forscher erarbeitet: Sie untersuchten das Einbürgerungsverhalten der Syrer – die größte Flüchtlingsgruppe hierzulande.

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