EU-Kommissionschefin von der Leyen und der ukrainische Präsident Selenskyj haben am Telefon über eine Mitgliedschaft der Ukraine in der EU geredet. Die EU-Sanktionen gegen die russische Zentralbank sind in Kraft getreten. Die Schweiz will das Einfrieren russischer Gelder erörtern. Mehr im Liveticker.
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U-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat sich für einen EU-Beitritt der Ukraine ausgesprochen. Auf die Frage einer Reporterin des Senders Euronews nach einer Aufnahme des Landes in die Gemeinschaft sagte sie am Sonntag: „Im Laufe der Zeit gehören sie tatsächlich zu uns. Sie sind einer von uns und wir wollen sie drin haben.“ Zudem betonte sie, dass es bereits mehrere Bereiche der Zusammenarbeit gebe.
Zuvor hatte sie mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. „Wir sprachen über konkrete Entscheidungen zur Stärkung der Verteidigungskapazitäten der Ukraine, über Makrofinanzhilfe und die Mitgliedschaft der Ukraine in der EU“, twitterte Selenskyj in der Nacht zu Montag.
„Es ist ein entscheidender Moment, die langjährige Diskussion ein für alle Mal zu beenden und über die Mitgliedschaft der Ukraine in der EU zu entscheiden“, hieß es weiter.
Also had a phone conversation with @vonderleyen. Talked about concrete decisions on strengthening Ukraine's defense capabilities, macro-financial assistance and Ukraine's membership in the #EU.
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) February 27, 2022
Die Ukraine arbeitet schon länger auf einen Beitritt zum Bündnis hin. Dieses Ziel ist seit 2019 auch in der Verfassung verankert.


