Pfizer-Chef

Vierte Corona-Impfung ist notwendig

19.03.2022
Lesedauer: 2 Minuten
Der Chef des US-Pharmakonzerns Pfizer, Albert Bourla. AP/Giannia Papanikos

Personen, die drei Impfungen erhalten hätten, seien gut gegen schwere Erkrankungen, jedoch nicht gegen Infektion geschützt, so der Chef des Pharmakonzerns.

Pfizer geht davon aus, dass eine vierte Dosis des mit Biontech entwickelten Impfstoffs notwendig ist. Drei Impfungen schützten gut gegen Erkrankung, bzw. Hospitalisierung und Tod, so Pfizer-Chef Albert Bourla in einem Interview mit dem US-Sender CBS. Um zuverlässig vor einer Infektion geschützt zu sein, brauche es jedoch noch eine vierte Dosis.

Nach eigenen Angaben hat Pfizer bereits Daten bei der zuständigen US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht. „Wir werden weiterhin die verfügbaren Daten sammeln und untersuchen und im offenen Dialog mit den Behörden sein, um eine Corona-Strategie zu entwickeln, während das Virus weiter mutiert“, so ein Sprecher des Pharmakonzerns.

Pfizer will neuen Corona-Impfstoff entwickeln

Eine Studie der US-Behörde CDC befand zuletzt, dass die Effektivität einer Corona-Impfung „bei Patienten in der Notaufnahme“ auf 66 Prozent gesunken sei. Die Patienten hatten alle ihre dritte Dosis eines mRNA-Impfstoffs innerhalb der letzten vier bis fünf Monate erhalten.

Zusätzlich zur vierten Impfung will Pfizer einen neuen Impfstoff entwickeln, der gegen „alle neuen Varianten – inklusive Omikron“ – schützen soll. Zudem solle die Impfung für mindestens ein Jahr Schutz vor dem Virus bieten, so Bourla.

Auch Moderna will eine neue Version des Corona-Impfstoffs herausbringen. Der Konzern hoffe auf eine „Booster-Saison“ im Herbst. Der Präsident des Pharmakonzerns Stephen Hoge sagte dazu: „Es wird Zeit, die Impfung auf den neuesten Stand zu bringen, was umhergehende Mutationen angeht. Auch muss der Impfstoff einen länger anhaltenden Schutz gegen die Varianten bieten.“

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