Vorschlag der CDU

Ukraines Präsident Selenskyj soll Ehrenbürger Berlins werden

21.03.2022
Lesedauer: 2 Minuten
Wolodymyr Selenskyj (44), der tapfere Präsident der Ukraine Foto: Uncredited/dpa

Es ist die höchste Auszeichnung, die die ehemalige Frontstadt des Kalten Krieges zu vergeben hat: CDU-Fraktionsvize Stefanie Bung (44) will nun, dass Wolodymyr Selenskyj (44), der tapfere Präsident der Ukraine, Ehrenbürger von Berlin wird.

„Unseren beiden Völkern hat man versucht, mit Waffen und grausamer Diktatur Menschlichkeit, Güte und Zugewandtheit zu nehmen“, so Bung. „Aber Gewalt und Terror, Leid und Tränen werden auch in der Ukraine nie über Liebe und Zuneigung obsiegen.“

Berlin sollte nach Ansicht der CDU-Politikerin einen Mann ehren, der in der Tradition eines Ernst Reuter (Berlins OB 1949 bei der Spaltung der Stadt) und Willy Brandt (Regierender bei Mauerbau 1961) handelt und dessen Volk an die Bürgerrechtsbewegung der ehemaligen DDR erinnert.

Ein Verein macht sich für die Umbenennung einer Straße stark (Foto: Change.org)
Ein Verein macht sich für die Umbenennung einer Straße stark (Foto: Change.org)

Der Verein will auch den Platz vor der russischen Botschaft Wolodymyr-Selenskyi-Platz benennen (Foto: Change.org)
Der Verein will auch einen Abschnitt von Unter den Linden vor der russischen Botschaft in Wolodymyr-Selenskyj-Platz umbenennen (Foto: Change.org)

Bung: „Die Ukrainer mit ihrem Präsidenten kämpfen heute nicht nur heldenhaft für sich, sondern für die freiheitlichen Werte weltweit.“

Ein Verein fordert zudem, einen kleinen Abschnitt des Boulevards Unter den Linden, an dem die russische Botschaft liegt, in „Wolodymyr-Selenskyj-Platz 1“ umzubenennen.

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