Laut russischer Darstellung haben Ukrainer in einem Dorf im Südwesten Russlands das Feuer eröffnet. Kiew dementiert das und verweist auf das Telegram-Video einer Gruppe russischer Regimegegner.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag behauptet, ukrainische Kämpfer seien auf russisches Gebiet vorgedrungen und hätten dort einen „Terroranschlag“ verübt. Mit den angeblichen Vorfällen soll sich laut Kremlsprecher Dmitrij Peskow an diesem Freitag der nationale Sicherheitsrat Russlands befassen. Der Inlandsgeheimdienst FSB sprach von einer gemeinsamen „Spezialoperation“ mit der Armee gegen „ukrainische Nationalisten“. Russische Politiker zogen einen Vergleich zu Anschlägen tschetschenischer Terroristen in den Neunzigerjahren.
Laut den Berichten russischer Medien und des Gouverneurs des Gebiets Brjansk, Alexandr Bogomaz, soll eine „ukrainische Sabotagegruppe“ im Dorf Ljubetschane das Feuer auf ein Auto eröffnet haben, wobei zwei Personen getötet worden seien. Putin sagte, die Angreifer hätten gesehen, dass in dem Auto auch Kinder saßen. Bogomaz schrieb auf Telegram von einem weiteren Angriff mit einer Drohne.


