Migrantengewalt in Berlin

Polizisten müssen Klinik mit Maschinenpistolen schützen

26.02.2024
Lesedauer: 2 Minuten
Migrantengewalt: Mit einem Auto blockiert die Berliner Polizei die Zufahrt zur Rettungsstelle des Berliner Urban-Krankenhauses. Foto: picture alliance/dpa | Paul Zinken

Eine Auseinandersetzung eskaliert, nachdem drei verletzte Migranten in die Notaufnahme kommen. Die Berliner Polizei muß stundenlag schwerbewaffnet ausrücken, um das Schlimmste zu verhindern.

BERLIN. Die Unfallfahrt eines Migranten hat zu heftigen Auseinandersetzungen im Berlin-Kreuzberger Clanmilieu geführt. Die Polizei mußte zu einem Großeinsatz mit Maschinenpistolen ausrücken. Auf diese Weise schützte sie das Urban-Krankenhaus, in das sich drei beteiligte Männer, zwei 19jährige und ein 43jähriger, nach dem bewaffneten Streit begeben hatten.

Auslöser der Gewaltexzesse war ein Auto, das – mit mehreren Personen besetzt – Sonnabendnacht diverse geparkte Wagen gerammt hatte. Die darin sitzenden Migranten sollen bereits am Abend zuvor in eine Auseinandersetzung der im Graefekiez um die Vorherrschaft ringenden rivalisierenden Gruppen beteiligt gewesen sein. Schnell umringten andere Ausländer das Fahrzeug.

Unbeteiligte Klinik-Patienten müssen verlegt werden

Beim folgenden Kampf wurde einem der beiden 19jährigen laut Polizei ins Bein geschossen. Der Gleichaltrige erlitt schwere Gesichtsverletzungen durch brutale Schläge und der 43 Jahre alte Mann mehrere Messerstiche in den Oberkörper.

Verwandte brachten die Verletzten in die Klinik, die aufgrund der aggressiven Lage in eine Notsituation geriet. Diese mußte unbeteiligte Patienten in der Rettungsstelle auf andere Krankenhäuser verteilen.

Während der Mann mit den Gesichtsverletzungen auf eigenen Wunsch die Klinik verließ, wurden die beiden anderen Verletzten stationär aufgenommen. Die Polizei kündigte nun an, die Hintergründe der Tat aufzuklären. (fh)

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