Bei Museumsbesuch in Sachsen

Pfiffe und Buhrufe für Kanzlerin Merkel in Dresden

09.09.2021
Lesedauer: 2 Minuten
Kanzlerin Angela Merkel bei ihrer Ankunft am Dresdner Zwinger Foto: Olaf Rentsch

Dresden – Kanzlerin Angela Merkel (CDU, 67) stattete am Donnerstag der sächsischen Landeshauptstadt kurz vor Ende ihrer Amtszeit noch mal einen Besuch ab – und wurde mehr als unfreundlich am Zwinger empfangen.

Trillerpfeifen und „Merkel-muss-weg“-Sprechchöre waren auf dem Theaterplatz bei der Merkel-Ankunft am Zwinger zu hören. Das Areal war weiträumig abgesperrt worden, Personen standen an Absperrgittern weit außer Wurfweite.

Kanzlerin Merkel traf sich am Nachmittag mit Hollands Premierminister Mark Rutte und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU, 46), um sich die Sensationsschau des holländischen Malers Johannes Vermeer (1632 – 1675) anzuschauen. Die wird am Freitag in der Dresdner Gemäldegalerie offiziell eröffnet.

Teaser-Bild
Auf dem Theaterplatz hatten sich dutzende Schaulustige eingefunden, ein Hutbürger war auch unter ihnen
Foto: Olaf Rentsch

Nach dem Besuch der Ausstellung wollten die Politiker ursprünglich durch die Stadt hin zum Albertinum laufen. Davon wurde offenbar aber kurzfristig Abstand genommen und auch dorthin das Auto genutzt.

Für die Kanzlerin ist es nicht das erste Mal, dass sie in der sächsischen Landeshauptstadt unfreundlich empfangen wird. Nach Hutbürger und Einheitsfeier-Eklat ist bereits der dritte Vorfall in der Stadt.

Merkel zeigte sich, wie zuletzt häufig bei solchen Anlässen, von dem Rummel unbeeindruckt.

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