- Am Sonntag hatte Russlands Präsident Putin die Abschreckungswaffen, die auch die Nuklearwaffen umfassen, in Alarmbereitschaft versetzen lassen.
- Nur zwei Tage später laufen russische Atom-U-Boote in der Barentssee aus – zu einer Übung, heißt es.
- Auch die Strategischen Raketenstreitkräfte halten Manöver ab.
Moskau. Russische Atom-U-Boote sind am Dienstag zu Manövern in der Barentssee in der Arktis ausgelaufen, in Sibirien übten die Strategischen Raketenstreitkräfte mit mobilen Raketenwerfern – zwei Tage, nachdem Präsident Wladimir Putin vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts erhöhte Alarmbereitschaft für die Atomstreitkräfte befohlen hatte.
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Die russische Nordmeerflotte erklärte, mehrere ihrer Atom-U-Boote seien an Übungen beteiligt, bei denen das Verhalten unter Sturmbedingungen geprobt werden solle.
Kriegsschiffe, die die russische Halbinsel Kola und deren Marinestützpunkte schützen sollen, würden sich den Manövern anschließen. In der Region Irkutsk im Osten Sibiriens hätten Einheiten der Strategischen Raketenstreitkräfte Raketenwerfer für ballistische Interkontinentalraketen in Wäldern verteilt, um eine unauffällige Stationierung zu üben, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau.
Ob die Manöver mit Putins Befehl vom Sonntag zu tun hatten, teilte das Militär nicht mit. Unklar blieb auch, ob die Übungen eine Veränderung gegenüber den normalen Trainingsaktivitäten des Landes darstellten.
RND/AP



