Bayern

Mutmaßliche Geiselnahme in Reisebus auf A 9 – Tatverdächtiger vernommen

22.09.2021
Lesedauer: 2 Minuten
Nach Morddrohungen und einer mutmaßlichen Geiselnahme in einem Reisebus auf der A 9 in Bayern hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es soll zwei Verletzte gegeben haben, einen jungen Mann und eine junge Frau. Quelle: WELT

Nach einer mutmaßlichen Geiselnahme in einem Reisebus hat die bayerische Polizei einen 30-jährigen Tatverdächtigen festgenommen und vernommen. Ergebnisse der Vernehmung nannte sie bisher nicht. Ob der mutmaßliche Täter tatsächlich bewaffnet war, blieb ebenfalls unklar.8Anzeige

Nach dem Großeinsatz auf der Autobahn 9 hat die Polizei nun den Tatverdächtigen vernommen, wie ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen mitteilte. Der 30 Jahre alte Mann soll Fahrgäste eines Reisebusses mit dem Tod bedroht und womöglich sogar drei Busfahrer als Geiseln genommen haben.

Zu den Ergebnissen der Vernehmung konnte die Polizei zunächst keine Auskunft geben. Die Fragen, ob der mutmaßliche Täter bewaffnet war und ob es sich tatsächlich um eine Geiselnahme handelte, blieben offen. Auch zu dem psychischen Zustand des Mannes oder möglichen Motiven gab es keine Angaben. Die Ermittlungen laufen weiter.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es der Polizei zufolge am Dienstagnachmittag in dem Bus mit Fahrtziel Serbien zum Streit gekommen. Der Mann habe behauptet, eine Waffe zu haben und gedroht, er werde alle umbringen. Es sei zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Fahrgästen gekommen, wobei zwei Menschen leicht verletzt worden seien. Der Bus habe deshalb angehalten. Bis auf drei Busfahrer konnten alle Fahrgäste den Bus verlassen.

Kräfte des Spezialeinsatzkommandos SEK griffen nach dem stundenlangen Großeinsatz, an dem Dutzende Beamte beteiligt waren, gegen 21.30 Uhr zu. Der Täter sei dann „widerstandslos“ festgenommen worden. Der mutmaßliche Geiselnehmer und die Busfahrer befanden sich noch im Fahrzeug. Laut Polizei hatten die Beamten über das Handy eines Busfahrers Kontakt zu ihnen aufgenommen.

dpa/mre/wolf

Das könnte Sie auch interessieren

Für Energiekonzern
01.12.2024
EU-Plan gescheitert
29.11.2024
ARD-Show "Die 100"
26.11.2024
Abstimmung über neue EU-Kommission
27.11.2024

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

zwanzig + vier =

Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Für Energiekonzern
01.12.2024
EU-Plan gescheitert
29.11.2024

Neueste Kommentare

Trends

Alle Kategorien

Kategorien