Seit fast zwei Jahren kommt es durch die Pandemie immer wieder zu starken Einschränkungen. Die Bürgerinnen und Bürger verunsichert das zunehmend, wie aktuelle Daten zeigen.
Berlin Die Deutschen fühlten sich im öffentlichen Raum oder am Arbeitsplatz bislang kaum überwacht. Durch die Coronamaßnahmen entsteht nun aber zunehmend ein Gefühl des Überwachtseins. Das legen die Befunde einer Befragung nahe, die die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Yougov zum Jahreswechsel durchgeführt hat und die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt.
Demnach fühlen sich 37 Prozent der Befragten überwacht, wenn sie sich im öffentlichen Raum bewegen, und 24 Prozent am Arbeitsplatz. Hingegen geben 42 Prozent der Befragten an, sich durch die Coronamaßnahmen und ihre Umsetzung viel stärker überwacht zu fühlen, zum Beispiel auch von den Mitmenschen.
Konkret sehen 48 Prozent eine Überwachung, wenn sie bei einer Veranstaltung oder in einem Geschäft mit einer App einchecken müssen, die Kontakte nachverfolgt oder Ortsdaten speichert, wie es zum Beispiel die Luca-App oder die Corona-Warn-App können.
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