Der Mord an einer 13-Jährigen erschüttert Österreich. Weil afghanische Staatsbürger verdächtigt werden, diskutiert das Land hitzig über die Asylfrage. Kanzler Kurz findet in einer emotionalen Rede klare Worte. Auch, weil er die Grünen an seiner Seite weiß.
Österreich ist erschüttert. Seit dem Wochenende kommen immer neue Details des schrecklichen Mordes an einer 13-jährigen Schülerin ans Licht: In der Nacht von Freitag auf Samstag lockten mindestens drei afghanische Migranten im Alter von 16 bis 25 Jahren das Mädchen in eine Unterkunft in Wien-Donaustadt. Sie versuchten offenbar, sie mit Ecstasy gefügig zu machen. Anschließend begingen die Jugendlichen laut Behörden „Straftaten gegen die sexuelle Integrität“ des Mädchens. Am Ende erstickten sie es.
Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schaltete sich persönlich ein. Er sprach aus, was sich wohl auch viele Deutsche nach der Bluttat von Würzburg, wo ein polizeibekannter Somalier in der vergangenen Woche drei Menschen ermordet hatte, gewünscht hätten.
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