Und SIE müssen dafür zahlen

Kosten für EU-Pensionen 61 Prozent rauf!

01.05.2023
Lesedauer: 2 Minuten
Die Pensionszahlungen der EU-Mitarbeiter werden für Steuerzahler immer teurer Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa

Die Pensionen der EU-Bediensteten werden für die europäischen Steuerzahler immer teurer!

Ein neuer Bericht der EU-Kommission enthüllt: Die Kosten für die Altersversorgung sind in nur acht Jahren um 61 Prozent gestiegen – auf mittlerweile 2,4 Milliarden Euro im Jahr.

Die erschreckenden Zahlen aus dem 33-Seiten-Papier der Brüsseler Behörde:

▶︎ Im Jahr 2014 gab die EU noch 1,4851 Milliarden Euro für die Ruhegehälter aus. 2022 waren es schon 2,3981 Milliarden Euro – knapp eine Milliarde Euro mehr! Allein von 2021 auf 2022 stiegen die Ausgaben um 225 Millionen Euro (10,35 Prozent).

▶︎ Die gesamten langfristigen Pensionsverpflichtungen der heute aktiven und bereits im Ruhestand befindlichen EU-Beschäftigten belief sich Ende 2021 auf gigantische 126 Milliarden Euro.

Irre: Die Kosten steigen, obwohl die EU-Kommission die Pensionsansprüche für neue Beschäftigte durch eine Reform 2014 reduziert hatte.

▶︎ Hauptgrund für den Anstieg der Kosten: Die Zahl der EU-Beschäftigten stieg in den vergangenen Jahren rasant an. Von 58 567 im Jahr 2014 auf 66 120 im Jahr 2021, ein Plus von 12,9 Prozent. Besonders stark stieg die Zahl der Beschäftigten beim neu eingerichteten Amt des Europäischen Datenschutzbeauftragten (+ 120,7 Prozent), beim Auswärtigen Dienst (+ 17 Prozent) und beim EU-Parlament (+ 14,1 Prozent).

Dazu kommt: Die Eurokraten gehen mit besonders hohen Ansprüchen in den Ruhestand. Im Schnitt erhalten sie 61,7 Prozent des letzten Gehaltes als Pension. Bei diesem Prozentsatz würde die niedrigste Durchschnittspension eines EU-Beamten bei 2018 Euro/Monat liegen und die höchste bei 12 869 Euro – dazu kommen aber noch Zulagen.

Zum Vergleich: Das Rentenniveau liegt in Deutschland bei 48,15 Prozent.

Aber: Die EU-Bediensteten müssen – im Gegensatz zu den deutschen Beamten – in ihrer aktiven Zeit Rentenbeiträge zahlen. Im vergangenen Jahr lag er bei 10,1 Prozent des Gehaltes. Dadurch kamen 553,4 Millionen Euro in die EU-Kasse.

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