Wer kokste im Weißen Haus?
Washington – Im Weißen Haus ist weißes Pulver gefunden worden. Nun rätseln alle, wie es dahin gelangt ist. Der Secret Service ermittelt.
Es begann mit einem Terror-Alarm am Sonntagabend (Ortszeit). Bei einer Routineuntersuchung wurde im Westflügel, dem Herzen des Präsidenten-Amtssitzes, eine „weiße Substanz“ entdeckt. Ein Teil des Gebäudes wurde evakuiert. Spezialeinheiten mit Schutzanzügen rückten an und überprüften den ominösen Fund. Sie gaben Entwarnung, die Substanz sei ungefährlich.
Obwohl, von Entwarnung kann keine Rede sein. Der für die Sicherheit von US-Präsident Joe Biden (80) zuständige Secret Service ließ das weiße Pulver untersuchen: Kokain! Die „Washington Post“ berichtete zuerst von dem brisanten Testresultat, unter Berufung auf Quellen bei der Feuerwehr. Die Nachrichtenagentur AP zitierte zudem zwei Strafverfolgungsbeamte mit den Worten, „laut einem vorläufigen Test sei es Kokain“.
Anthony Guglielmi, der Sprecher des Secret Service, bestätigte das vorläufige Testergebnis nicht, sagte aber, dass der Fund zu weiteren Tests geschickt wurde und eine Untersuchung im Gange sei. Teil der Ermittlung sei, wie die Substanz ins Weiße Haus gelangte.
Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Kokser hat längst begonnen. Twitter glüht mit Spekulationen, dass es Hunter Biden (53) gewesen sein könnte. Der Sohn des Präsidenten gilt als schwarzes Schaf der Familie Biden und hat jahrelang exzessiv Drogen konsumiert.
Wie der Sender CBS News berichtet, habe das Pulver in einem Lagerraum im Westflügel und dort in einem Schrank gelegen. Der werde routinemäßig von Mitarbeitern und Gästen des Weißen Hauses zur Aufbewahrung von Mobiltelefonen genutzt. Es soll sich um geringe Pulvermengen handeln.
Der Westflügel ist ein großer, mehrstöckiger Teil des Weißen Hauses, in dem sich die Büros des Präsidenten befinden, darunter das Oval Office. Außerdem liegen hier die Büros der Vizepräsidentin, des Stabschefs, des Pressesekretärs und hunderter anderer Mitarbeiter, die Zugang haben. Der Präsident hielt sich Sonntagabend nicht im Weißen Haus auf.


