Das Wichtigste
- Eine Klima-Aktivistin hat jetzt in einem österreichischen Magazin ausgepackt.
- Sie schreibe für ihre Aktionen Rechnungen und reiche sie bei einem Fonds ein.
- „Reiche Leute, die ein schlechtes Gewissen haben“, zahlen angeblich in den Fonds ein.
Nach einem folgenschweren Verkehrsunfall in Berlin, bei dem am 31. Oktober eine 44 Jahre alte Radfahrerin durch Kollision mit einem Betonmischer schwer verletzt und eingeklemmt wurde, ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft gegen zwei Aktivisten der „Letzten Generation“ wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.
Auch in Österreich kleben die Mitglieder der „Letzten Generation“ ihre Hände mit Sekundenkleber auf Fahrbahnen und bringen den Verkehr zum Erliegen. Aktionen, für die die Aktivisten angeblich bezahlt werden, wie jetzt Aktivistin Caroline Thurner dem österreichischen Magazin „ profil.at “ erzählt hat. Sie selbst und weitere Klima-Kleber schreiben den Angaben zufolge nach ihren Aktionen Rechnungen und reichen diese beim „Climate Emergency Fund“ ein. „Reiche Leute“, die „ein schlechtes Gewissen haben“, würden in diesen Fonds einzahlen, so die Aktivistin.
Abwicklung läuft über Kontaktadresse in Deutschland
Die 52-jährige ist Chemikerin und arbeitet in einem Labor in Niederösterreich. Ihren Job will sie zurückschrauben, um mehr Zeit für den Aktivismus zu haben. Dadurch verdiene sie zwar rund ein Drittel weniger als zuvor, dies sei aber noch „genug, um die Lebensgrundlage zu decken“, sagte sie in einem Gespräch mit „RTL“ .
Sie werde über den Fonds demnächst ein“ freiberufliches, versteuertes Nebeneinkommen über 20 Wochenstunden Aktivismus“ beziehen, wird die Klima-Kleberin zitiert. Die Abwicklung laufe über eine Kontaktadresse in Deutschland.



