"Einführung wird sensibel vorbereitet"

Katholischer Jugendverband berät über Gott mit Gendersternchen

26.10.2021
Lesedauer: 3 Minuten
Das Deckenfresko "Verehrung von Gott" in der Dreifaltigkeitskirche Kappl: Die "Katholische junge Gemeinde" möchte die Bezeichnung "Gott*" einführen. (Quelle: imago images)

Das Gendern hält Einzug in immer mehr gesellschaftliche Bereiche. Nun befasst sich auch die „Katholische junge Gemeinde“ mit dem Thema. Sie erwägt, den Begriff „Gott*“ einzuführen.

Die Jugendorganisation „Katholische junge Gemeinde“ (KjG) prüft, ob sie das Wort Gott in Zukunft nur noch mit Gendersternchen benutzt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Verbandes hervor. Demnach sei die KjG „auf der Suche nach Gottesbezeichnungen, die mehr umfassen als die männlich weiße Vorstellung von Gott“.

Die Erkenntnis, dass Gottesbilder vielfältig und die Art und Weise, wie von Gott gesprochen werde, auch das Menschenbild präge, sei zwar nicht neu. Jedoch brächten immer mehr Gläubige ihr Befremden über die Vorstellung eines patriarchalen, weißen Gottesbildes zum Ausdruck.

Gottesbegriff greift zu kurz

Ein Beschluss ist jedoch noch nicht gefallen. Zwar greife der traditionelle Gottesbegriff theologisch zu kurz und erschwere vielen Gläubigen den Zugang zu Gott, doch viele verbänden mit ihm auch religiöse Heimat. „Die Einführung von ‚Gott*‘ wird daher innerhalb des Verbandes sensibel vorbereitet“, heißt es in der Mitteilung. 

„Einführung wird sensibel vorbereitet“  Katholischer Jugendverband berät über Gott mit Gendersternchen

25.10.2021, 19:37 Uhr | Kgl, t-online

Das Deckenfresko „Verehrung von Gott“ in der Dreifaltigkeitskirche Kappl: Die „Katholische junge Gemeinde“ möchte die Bezeichnung „Gott*“ einführen. (Quelle: imago images)

Das Gendern hält Einzug in immer mehr gesellschaftliche Bereiche. Nun befasst sich auch die „Katholische junge Gemeinde“ mit dem Thema. Sie erwägt, den Begriff „Gott*“ einzuführen.

Die Jugendorganisation „Katholische junge Gemeinde“ (KjG) prüft, ob sie das Wort Gott in Zukunft nur noch mit Gendersternchen benutzt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Verbandes hervor. Demnach sei die KjG „auf der Suche nach Gottesbezeichnungen, die mehr umfassen als die männlich weiße Vorstellung von Gott“.
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Die Erkenntnis, dass Gottesbilder vielfältig und die Art und Weise, wie von Gott gesprochen werde, auch das Menschenbild präge, sei zwar nicht neu. Jedoch brächten immer mehr Gläubige ihr Befremden über die Vorstellung eines patriarchalen, weißen Gottesbildes zum Ausdruck.

Gottesbegriff greift zu kurz

Ein Beschluss ist jedoch noch nicht gefallen. Zwar greife der traditionelle Gottesbegriff theologisch zu kurz und erschwere vielen Gläubigen den Zugang zu Gott, doch viele verbänden mit ihm auch religiöse Heimat. „Die Einführung von ‚Gott*‘ wird daher innerhalb des Verbandes sensibel vorbereitet“, heißt es in der Mitteilung. 

Der KjG ist nach eigenen Angaben mit 80.000 Mitgliedern in 24 Diözesanverbänden der zweitgrößte katholische Jugendverband in Deutschland.Verwendete Quellen:

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