Nach dem Lieferstopp durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 setzt Außenministerin Baerbock auch auf die Solidarität der G-7-Staaten. Es könne keinen „Wettlauf ums Gas“ geben, sagte sie bei ihrem Antrittsbesuch in Tokio. Doch die Antwort ihres japanischen Amtskollegen ist ernüchternd.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) befürchtet offenbar eine Art Windhundrennen um die wenigen verfügbaren Brennstoffvorräte. „Es kann und darf keinen Wettlauf um Energie geben, bei dem derjenige, der am stärksten ist und am meisten Geld hat, alles aufkaufen kann“, sagte Baerbock bei ihrem ersten Besuch in Tokio in Anwesenheit ihres Amtskollegen Yoshimasa Hayashi. Deshalb habe sich bereits die Europäische Union über zusätzliche Gaskäufe abgesprochen. „Das gleiche gilt auch für die G 7.“
Baerbock traf mit diesem Thema einen empfindlichen Punkt bei ihrem Gastgeber.


