Metoo bei der Linken

„In allen Landesverbänden Klüngelei von Männerbünden, die Übergriffe ermöglichen“

20.04.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Linke-Vorsitzende Janine Wissler Quelle: dpa/Bernd von Jutrczenka; Montage: Infografik WELT

Im Skandal um mutmaßliche sexuelle Übergriffe bei der hessischen Linken stellen sich viele hinter die Bundesvorsitzende Janine Wissler. Vor allem werden jetzt Rufe nach strukturellen Veränderungen laut. Doch eine Führungsdebatte steht der Partei dennoch bevor.

Hinweise auf mutmaßliche Grenzüberschreitungen, Machtmissbrauch, Machokultur – die Linkspartei hat seit Ostern ihren eigenen MeToo-Skandal. Ausgelöst hat ihn eine Veröffentlichung des „Spiegels“. Das Nachrichtenmagazin stützt seinen Bericht auf Anschuldigungen von zehn Personen sowie auf Chatverläufe, Fotos, E-Mails, eidesstattliche Versicherungen und weitere Dokumente. Detailliert geschildert werden drei Fälle – alle spielen sich im Landesverband Hessen ab.

Das Problem scheint aber größer zu sein. Der Jugendverband der Partei, die Linksjugend Solid, berichtet inzwischen von etwa 60 Personen, die Anschuldigungen erhoben hätten – kaum ein Landesverband ist demnach nicht betroffen.

Dennoch gerät die Bundesvorsitzende Janine Wissler in den Fokus.

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