SPD-Kanzlerkandidat kann Tankpreise nicht nennen
Er will Kanzler werden – und weiß nicht, wieviel ein Liter Sprit kostet: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (63) .
Am Sonntagabend sagte er bei BILD Live „Die richtigen Fragen“ auf die Frage, ob er die Benzin- und Diesel-Preise kenne: „Ich weiß nicht ganz konkret immer, wo die Benzinpreise sind, weil ich nicht jeden Tag darauf gucke. Und ich habe ja auch ein ganz ordentliches Einkommen, deshalb gehöre ich nicht zu den Leuten, die immer ganz genau bei den Preisen hingucken, deswegen könnte ich auch nicht viele Preise ganz konkret sagen.“
„Nicht ganz konkret?“ Der Bundesfinanzminister gab nicht einmal eine Schätzung ab.
Grund: „Ich gehe nicht selbst tanken. Ich richte mich nach der Empfehlung, aus Sicherheitsgründen nicht selbst mein Auto zu fahren. Und es ist auch eines, das ich nur schwer bewegen könnte, weil es auch ganz besonders schwer ist.“
Auch bei anderen Preisen kam der Bundesfinanzminister ins Schleudern. Was kosten ein Stück Butter und ein Brot? Konnte Scholz auch nicht sagen.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (46, CSU) sagte am Montag bei BILD Live, er kenne die Benzinpreise.


Scheuer: „Das geht ja ganz einfach. Man lädt sich eine App runter. Diese Preisvergleichs-App, die haben wir gemacht, um für die Verbraucher bessere Transparenz herzustellen. Diesel kostet 1,30 hier in Berlin und der Liter Benzin 1,50. Also, das ist so der Rahmen. Und natürlich tank‘ ich selber!“ – Klarer Seitenhieb auf den Kabinettskollegen im Finanzministerium.
Scheuer weiter: „Ich lade auch selber, wenn ich mit dem Elektroauto unterwegs bin, weil ich das alles testen will, erfahren will, wie auch die Preise sich verhalten. Und von daher, bei mir gibt‘s Realität und Alltag. Und das ist wichtig für einen Politiker.“


