In Pankow und Treptow

Grüne und Linke wollen 8000 Wohnungen verhindern

14.01.2023
Lesedauer: < 1 Minute
Auf den landeseigenen Feldern in Elisabeth-Aue (70 Hektar) sind bis zu 5000 Wohnungen angedacht Foto: Olaf Selchow

Grüne und Linke wollen die beiden Neubau-Projekte Elisabeth-Aue (Pankow) und Späthsfelde (Treptow) verhindern. Indem sie den sogenannten Flächennutzungsplan ändern.

Damit stehen bis zu 8000 Neubau-Wohnungen vor dem Aus. „Das ist eine Verweigerung gegenüber den Realitäten dieser Stadt“, kontert Bausenator Andreas Geisel (56, SPD). „Mit solch einem unverantwortlichen Agieren nimmt man Berlin jegliche Entwicklungsperspektive.“

Der Bausenator zeigt, wie paradox die Forderungen sind: „Wenn die Linken zurecht fordern, 70.000 Sozialwohnungen zu bauen, muss sie auch sagen, wo das geschehen soll. Wenn die Grünen zurecht Geflüchtete aus ihren provisorischen Unterbringungen holen wollen, müssen sie auch sagen, wie und wo für die Menschen Wohnraum entstehen soll.“

Für die beiden Standorte werden gerade Voruntersuchungen für gemischte, klimagerechte und bezahlbare Wohnquartiere entwickelt.

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