Umfrage-Klatsche für die Ampel

Grüne nur noch bei 13 Prozent

14.10.2023
Lesedauer: 2 Minuten
Außenministerin Annalena Baerbock (l.) mit den Grünen-Chefs Omid Nouripour und Ricarda Lang Foto: Boris Roessler/dpa

Keine Woche nach dem miesen Abschneiden der Ampel-Parteien bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen kommt die nächste Schock-Nachricht für die Regierung!

Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA wöchentlich für BILD am SONNTAG erhebt, erreichen SPD, Grüne und FDP zusammen gerade mal 36 Prozent – so wenig wie nie seit der Bundestagswahl. Größter Gewinner: Ausgerechnet die in Teilen rechtsextreme AfD! Sie erreicht in der Wahlumfrage einen neuen Höchstwert.

Konkret:

► Die Kanzlerpartei SPD kommt wie in der Vorwoche auf magere 17 Prozent, das sind neun Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl. Die Grünen verlieren einen Punkt, kommen nur noch auf 13 Prozent, die FDP bleibt bei mageren 6 Prozent.

► Die AfD kann einen Punkt gutmachen, kommt jetzt auf 23 Prozent. Es ist der höchste jemals von INSA gemessene Wert für die Partei.

► Auch die Union kann einen Punkt zulegen, kommt jetzt auf 28 Prozent. Die Freien Wähler sind inzwischen bei 4 Prozent (+ 1), könnten bei einer Bundestagswahl auf den Einzug ins Parlament hoffen.

► Die Linke kommt wie in der Vorwoche auf 5 Prozent. Die sonstigen Parteien könnten 4 Prozent (-2) der Stimmen auf sich vereinen (ohne Freie Wähler).

Umfrage: Sonntagstrend – So würde Deutschland jetzt wählen – Infografik

„Mit CDU/CSU, AfD und Freie Wähler bekommen die drei siegreichen Parteien bei den Landtagswahlen des vergangenen Wochenendes auch bundesweit mehr Zustimmung“, erklärt INSA-Geschäftsführer Hermann Binkert. „Das Ergebnis des Sonntagstrends bestätigt den Trend der ‚kleinen Bundestagswahl‘ genannten Landtagswahlen in Bayern und Hessen. Und es bestätigt die Erfahrung, dass Parteien aus erfolgreichen Landtagswahlen auch bundesweit gestärkt hervorgehen.“

Ein weiterer Grund: Laut INSA sind 68 Prozent unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung (zufrieden: 24 Prozent), auch mit Bundeskanzler Olaf Scholz (65, SPD) sind 64 Prozent nicht glücklich.

Für die BILD am SONNTAG hat das Meinungsforschungsinstitut INSA 1202 Personen im Zeitraum vom 9. bis zum 13. Oktober 2023 befragt (TOM). Die maximale Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,9 Prozentpunkten. Frage: Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?

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