Bild-Wahltrend

Grüne fallen jetzt deutlich hinter die AfD

25.04.2023
Lesedauer: 3 Minuten
Spitzen-Grüne im Umfrage-Loch: Wirtschaftsminister Robert Habeck mit Außenministerin Annalena Baerbock Foto: JENS SCHLUETER/AFP

Es lief schon besser für die Grünen.

Der zweitgrößte Ampel-Partner landet im BILD-Wahltrend von INSA nur noch bei 14,5 Prozent, verliert erneut einen halben Punkt. Die Öko-Partei fällt damit jetzt deutlich hinter die Rechtsaußen-AfD, die erneut 16 Prozent erreicht.

Folge des Streits um übermäßige Belastungen der Bürger im Zuge der Zwangssanierungen? Fakt ist: Die Grünen landen auf ihrem schlechtesten Wert seit 14 Monaten (21. Februar 2022).

Auch die Kanzlerpartei SPD (20 Prozent) muss einen Prozentpunkt abgeben.

Gute Stimmung: FDP-Chef Christian Lindner und FDD-Justizminister Marco Buschmann beim Parteitag
Gute Stimmung: FDP-Chef Christian Lindner und FDP-Justizminister Marco Buschmann beim Parteitag
Foto: Hans Christian Plambeck/laif

Nur die Liberalen gewinnen diese Woche im neuen BILD-Wahltrend als einzige Ampel-Partei hinzu. Sie verbessern sich um einen Prozentpunkt auf gute neun Prozent – offenbar lohnt sich der anhaltende Widerstand der FDP gegen den Heizhammer.

CDU/CSU (27,5 Prozent) und Linke (4,5 Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche.

Fazit: Sichere parlamentarische Mehrheiten gibt es nur für eine Große Koalition (kommt zusammen auf 47,5 Prozent) und eine schwarz-grün-gelbe Jamaika-Koalition, die gemeinsam 51 Prozent erreichen würden.

INSA-Chef Hermann Binkert zu BILD: „Alle Ampel-Parteien bleiben unter ihren Ergebnissen der letzten Bundestagswahl. Ohne und gegen die Union gibt es derzeit keine sicheren Mehrheiten für eine Regierungsbildung.“

Im Politiker-Ranking rangiert Bürgerliebling Boris Pistorius (SPD) weiter auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von Bayern-Regent Markus Söder (CSU).

Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil steigt überraschend deutlich von Platz 6 auf Platz 3. Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) fällt von Platz 3 auf Platz 4, dicht gefolgt von Bundeskanzler Olaf Scholz, der Platz 5 verteidigt. Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) fällt von Platz 4 auf Platz 6.

Schneidet im Beliebtheitsranking schlechter ab als der Kanzler, ist aber beliebter als Annalena Baerbock (Grüne) und Kevin Kühnert (SPD): CDU-Oppositionsführer Friedrich Merz (hier mit seiner Frau Charlotte beim Bundespresseball)
Schneidet im Beliebtheitsranking schlechter ab als der Kanzler, hat aber mehr Zuspruch als Annalena Baerbock (Grüne) und Kevin Kühnert (SPD): CDU-Oppositionsführer Friedrich Merz (hier mit seiner Frau Charlotte beim Bundespresseball)
Foto: picture alliance/dpa

CDU-Chef Friedrich Merz steigt (von Platz 8 auf Platz 7), liegt damit sogar vor Grünen-Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (von Platz 10 auf Platz 8).

Und sonst?

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert steigt von Platz 11 auf Platz 9. Linken-Ikone Sahra Wagenknecht fällt von Platz 7 auf Platz 10, FDP-Chef Christian Lindner von Platz 9 auf Platz 11. Der Grünen-Wirtschaftsminister Robert Habeck verharrt auf Platz 12. Und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD, von Platz 14 auf Platz 13) tauscht den Platz mit FDP-Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (von Platz 13 auf Platz 14).

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