Ein unnützer „Wolfskrankenwagen“, vergoldete Holzbänke und hunderte Millionen für Regierungs-PR. Auch in diesem Jahr hat der Staat wieder kreative Wege gefunden, das Geld der Steuerzahler zu verschwenden.
Skurril, teuer, ärgerlich. Die Sanierung eines Opernhauses in Berlin ist aus Sicht der Steuerzahler alles andere als komisch. Ein Toilettenhäuschen steht auch im übertragenen Sinne nicht nur für ein kleines Geschäft. Und ein öffentlicher Fahrradtresen scheint selbst in Kreuzberg nicht so richtig zum Feiern einzuladen.
Der Bund der Steuerzahler spießt in seinem neusten Schwarzbuch hundert Fälle von Steuergeldverschwendung auf. Dazu gehören große Dinge wie die zweite Stammstrecke in München und ein Weihnachtsbaum aus dem Sauerland für das bayerische Oberstdorf für rund 25.000 Euro. Ein besonderes Kapitel widmet die Interessenvertretung der Steuerzahler der Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung.


