Mit dem nationalen Emissionshandel soll der Ausstoß von CO2 vor allem in den Sektoren Wärme und Verkehr reduziert werden. Die FPD möchte die Klimaschutzmaßnahme nun zwei Jahre früher als geplant starten lassen. Brennstoffe würden dann schon früher teurer.
Die FDP will den nationalen Emissionshandel für den Gebäude- und den Verkehrssektor von 2026 auf 2024 vorziehen. Er sei „zuversichtlich“, dass dies „parallel zu der Einigung über das Gebäudeenergiegesetz“ gelingen werde, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lukas Köhler der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Die Preise für Brennstoffe, die CO2 freisetzen, würden dadurch früher ansteigen.
„Das wird dann zusätzliche Anreize für Bürger und Unternehmen bedeuten, sich klimafreundliche Heizungen und Autos anzuschaffen“, sagte Köhler. „Und wir können dementsprechend im Heizungsgesetz grundsätzlich auf Verbote und Vorschriften verzichten.“
Die Ausweitung des Emissionshandels auf den Gebäude- und Verkehrsbereich wurde bereits gesetzlich beschlossen. Bis 2026 ist aber zunächst noch eine Einführungsphase mit einem festen Preis für CO2-Emissionen angesetzt. Aktuell liegt dieser bei 30 Euro pro Tonne. 2024 steigt er auf 35 Euro und 2025 auf 45 Euro. Durch diese CO2-Abgabe steigen die Preise für Verbraucher.
Ab 2026 soll dann der Handel mit Emissionszertifikaten den Preis bestimmen. Vorgesehen ist ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne.


