Neuer Job in den USA

Ex-Kanzler Kurz wechselt zu US-Milliardär Thiel

30.12.2021
Lesedauer: 2 Minuten
Österreichs früherer Bundeskanzler Sebastian Kurz (35) - Foto: Parwez

Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (35) übernimmt einen Job im Silicon Valley! Kurz wird nach BILD-Informationen „Global Strategist“ bei „Thiel Capital“.

Peter Thiel ist bekannt als Tech-Investor bei Facebook, ist selbst Republikaner und unterstützte im US-Wahlkampf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump (75).

Bereits in den vergangenen Tagen war in den Medien über den neuen Job des früheren Kanzlers spekuliert worden. Geplant ist, dass Kurz mit seiner Familie künftig zwischen den USA und Österreich pendelt.

Ein Gehalt von bis zu einer halben Million Euro steht laut Branchen-Experten im Raum.

Kurz äußerte sich nicht zu den Berichten. Bei Twitter schrieb er am Heiligabend seine Weihnachtsgrüße aber bereits auf Englisch: „Merry Christmas, relaxing holidays and a happy New Year to you all!“. Übersetzt: „Frohe Weihnachten, entspannte Feiertage und ein frohes neues Jahr euch allen!“

Kurz war im Oktober nach Korruptionsvorwürfen als Bundeskanzler zurückgetreten.

Hintergrund sind die Ermittlungen gegen ihn und Vertraute wegen Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit. Es geht um gefälschte Umfragen aus dem Jahr 2017, die in der Zeitung „Österreich“ veröffentlicht wurden und Kurz auf dem Weg zur Macht geholfen haben sollen.

Der Ex-Kanzler bestreitet alle Vorwürfe. Er blieb zunächst Chef der konservativen ÖVP und Fraktionschef, kündigte aber Anfang Dezember abrupt seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern an.

Mit dem Rücktritt ging eine einzigartige politische Karriere zu Ende. Kurz war der jüngste Regierungschef der Welt, galt als konservativer Vorzeigepolitiker.

Zuvor waren er und seine Freundin Eltern geworden. Die Geburt seines Sohnes habe seine Perspektive geändert, sagte er.

Das könnte Sie auch interessieren

Für Energiekonzern
01.12.2024
EU-Plan gescheitert
29.11.2024
ARD-Show "Die 100"
26.11.2024
Abstimmung über neue EU-Kommission
27.11.2024

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

elf + 2 =

Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Für Energiekonzern
01.12.2024
EU-Plan gescheitert
29.11.2024

Neueste Kommentare

Trends

Alle Kategorien

Kategorien