Millionen Deutsche betroffen

EU-Parlament stimmt für Zwangssanierung von Häusern

14.03.2023
Lesedauer: < 1 Minute
Das EU-Parlament stimmte am Dienstag für die Sanierungspläne – für Millionen Bürger kann das massive Mehrkosten bedeuten Foto: Jean-Francois Badias/dpa

Der Sanierungszwang für Millionen Häuser kommt immer näher!

Das EU-Parlament stimmte am Dienstag für strengere Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden. Heißt: Bis 2023 sollen Wohngebäude mindestens die Energieeffizienzklasse „E“, bis 2033 die Energieeffizienzklasse „D“ erreichen.

Damit machten die Abgeordneten den Weg frei für Verhandlungen der EU-Mitgliedsstaaten über den Hammer-Plan. Nun sollen EU-Kommission und zuständige Minister entscheiden. Aus Deutschland: Robert Habeck (53, Grüne). Der Wirtschaftsminister ist Befürworter des Sanierungszwangs.

Bedeutet laut Experten: Rund sechs Millionen Wohnhäuser müssen saniert werden und z. B. bessere Dämmung, ein neues Dach erhalten. Ziel: weniger Energieverbrauch, mehr Klimaschutz.

Der Verband Haus&Grund befürchtet Kosten zwischen 15 000 Euro und 100 000 Euro je Wohneinheit (Wohnung, Haus). „Das ist Politik aus dem Wolkenkuckucksheim. Das ist weder bezahlbar noch umsetzbar“, sagte Verbandschef Kai Warnecke (50) in der vergangenen Woche.

Der EU-Parlamentsgeschäftsführer von CDU/CSU Markus Pieper (59) warnte, dass es vor allem Häuser auf dem Land und am Stadtrand trifft. „Diese ideologische Zwangssanierung ist ein Anschlag auf den ländlichen Raum. So macht man regionale Immobilienkrisen“, warnt Pieper.

(fpi)

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