Angriff auf ZDF-Team

Ein linker Hinterhalt

11.07.2022
Lesedauer: < 1 Minute
Gordon Graszt wurde von Vermummten attackiert und brutal zusammengeschlagen Quelle: Ibrahim Naber

Vermummte schlugen vor zwei Jahren ein ZDF-Team am Rande einer Corona-Demo in Berlin zusammen. Noch heute leiden Opfer unter den Folgen. Der Staatsschutz ist sich jetzt sicher: die mutmaßlichen Täter kommen aus dem linken Spektrum. Eine Exklusivrecherche.

Bis heute gilt der Überfall auf das TV-Team der Satiresendung „Heute Show“ (ZDF) als einer der brutalsten Angriffe im Kontext der Corona-Proteste. Ein Schlägertrupp, überwiegend vermummt, attackierte die Mitarbeiter damals unvermittelt und gezielt.

„Wie Zombies“ seien die Angreifer auf sie losgestürmt, sagte eines der Opfer später. Manche von ihnen leiden noch immer an den Folgen der Attacke. Das Reporterteam hatte zuvor auf der sogenannten „Hygienedemonstration“ gedreht, wo sich Gegner der Corona-Maßnahmen versammelten. Doch auch Gegendemonstranten zogen durch die Hauptstadt.

Jetztnach mehr als zwei Jahren, sind die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen. WELT zeigt exklusiv, zu welchem Ergebnis Staatsschützer des Landeskriminalamtes (LKA) Berlin kommen – und unsere Reporter haben mit Opfern und Beteiligten des Falls gesprochen.

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